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Mehr Platz für die Kinder

Die Kita Krümelburg wird so gut angenommen, dass es eng wird. Deshalb soll sie erweitert werden.

Von Sylvia Mende

In dieser Burg können sich Krümel – also Kinder – so richtig wohl fühlen. Davon überzeugten sich die Mitglieder des Kultur- und Sozialausschusses, die jetzt die Kita Krümelburg in Gersdorf besuchten. „Alles ist mit viel Liebe gestaltet. Dass die Mitarbeiter eine gute Arbeit leisten und diese auch von den Eltern anerkannt wird, zeigen die Belegungszahlen der Einrichtung“, sagte der Vorsitzende des Kultur- und Sozialausschusses Henry Görlitz. Zurzeit hat die Einrichtung eine Ausnahmegenehmigung, da sie mehr Kinder als vorgesehen betreut. Immerhin verbringen 114 Mädchen und Jungen vom Krippen- bis zum Hortalter einen Teil des Tages in der Einrichtung. Die Ausnahmegenehmigung gilt allerdings nur bis Ende August 2014. Bis dahin muss mehr Platz geschaffen, der gesetzlich geforderte sächsische Standard hergestellt werden. Zurzeit wartet die Verwaltung der Stadt Hartha, die Träger dieser Einrichtung ist, auf eine Stellungnahme des Jugendamtes. „Die Verwaltung wird dem Amt zwei Möglichkeiten der räumlichen Erweiterung vorschlagen. Das Jugendamt wird dann entscheiden, welche umgesetzt wird“, so Henry Görlitz. Das Gebäude habe keine klaren Strukturen, sei sehr verwinkelt. Doch solange die Grundschule ihr Domizil im Haus habe, seien keine grundsätzlichen Änderungen möglich. Dafür würde dann ein Konzept benötigt.

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Auch wenn die Kinder ab September nächsten Jahres mehr Platz haben, heißt das nicht, dass die Kapazität erweitert wird. Es werden nur die Forderungen erfüllt, die für eine Betreuung von mehr als hundert Kindern notwendig sind.

Zur nächsten Sitzung des Kultur- und Sozialausschusses wollen sich die Stadträte und berufenen Bürger darüber informieren, wie hoch die Kosten für die Kinderbetreuung in den einzelnen Einrichtungen sind. Falls es große Unterschiede gibt, sollen die Ursachen gefunden und darüber diskutiert werden, welche Veränderungen möglich sind.

Ein weiteres Thema war der Empfang des Bürgermeisters im neuen Jahr. Die Fraktionen sollen ihre Vorschläge für die Gästeliste und die Auszeichnungen unterbreiten. In einer nichtöffentlichen Sitzung entscheiden die Stadträte dann, wer die Ehrung erhält. Im Jahr 2012 waren das die Firma Steinmetz Just sowie Karlheinz Enzmann als langjähriger Leiter des Industriemuseums. In diesem Jahr bekamen der Naturschützer Klaus Friedrich und der Unternehmer Hans-Jürgen Estler die Ehrenurkunde und den gläsernen Pokal der Stadt Hartha überreicht. Voraussetzung für die Auszeichnung ist, dass die Kandidaten große Verantwortung für die Gesellschaft, für die Menschen in Hartha und der Region übernommen haben.