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Dippoldiswalde

Mehr Sicherheit an der neuen Kinderkrippe

Um die Verkehrssituation am Hofweg in Ruppendorf zu verbessern, hat die Gemeinde Klingenberg nun die Weichen gestellt.

Der Hofweg in Ruppendorf ist sehr schmal. An der Einmündung zur Beerwalder Straße soll er deshalb aufgeweitet werden.
Der Hofweg in Ruppendorf ist sehr schmal. An der Einmündung zur Beerwalder Straße soll er deshalb aufgeweitet werden. © Egbert Kamprath

Die Gemeinde Klingenberg baut derzeit am Hofweg in Ruppendorf eine Kinderkrippe, außerdem soll dort auch ein großer öffentlichen Parkplatz entstehen. Da es somit auf dem schmalen Hofweg künftig mehr Begegnungsverkehr geben wird, will die Gemeinde nun handeln und die Straße auf etwa 70 Metern Länge aufweiten, vom Kreuzungsbereich mit der Beerwalder Straße bis auf Höhe der Kinderkrippe.

Doch das ist nicht die einzige Maßnahme. Außerdem soll eine fußläufige Verbindung zwischen dem Hofweg beziehungsweise dem Areal vor der Kinderkrippe bis zur Turnhalle geschaffen werden. Von dort gibt es bereits eine Wegverbindung bis zum Buswendeplatz und damit zum Ortszentrum. Der neue Fußweg hat eine Länge von etwa 160 Metern, er soll in den Bereich der Straßenaufweitung einmünden.

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Beide Maßnahmen sollen die Verkehrssituation verbessern und zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer beitragen, wie auf der jüngsten Klingenberger Gemeinderatssitzung bekannt wurde. Fußweg und Straßenaufweitung sollen noch dieses Jahr umgesetzt werden, denn auch die Kinderkrippe soll gegen Jahresende fertig sein. Die geplante Maßnahme wird 193 505 Euro kosten, die Gemeinde Klingenberg will dafür Gelder aus dem EU-Förderprogramm Leader beantragen und rechnet mit 154 805 Euro Unterstützung. Damit verblieben 38 700 Euro bei der Gemeinde, rechnete Carlo Schütze, Amtsleiter Finanzen, vor.

Bei fünf Enthaltungen beschloss der Klingenberger Gemeinderat einstimmig, Geld für den Fußweg und die Straßenaufweitung bereitzustellen. Mit der entsprechenden Planung der Verkehrsflächen wurde das Dippser Planungsbüro Ruhsam und Ullrich beauftragt. Die Elektroplanung übernimmt das Ingenieurbüro Ranft aus Dippoldiswalde, für 8 065 Euro.