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Mehr Sicherheit für Fußgänger

Während in Polkenberg der Bürgersteig fertig ist, warten die Fischendorfer und Minkwitzer noch auf intakte Wege.

Von Tina Soltysiak

Fußgänger, die von Fischendorf aus in Richtung Leisnig laufen möchten, leben nicht ungefährlich: Der Gehweg, der in der Kurve an der Döbelner Straße entlangführt, ist schmal und kaputt. Vor einigen Jahren war auf der Straße eine Fußgängerin überfahren worden. Kleine, kniehohe Begrenzungen und ein gelber Bordstein sollen Autofahrer, vor allem bei Dämmerung und Dunkelheit, warnen. Den Anwohnern missfällt der Zustand seit langer Zeit. Schon mehrfach gab es seitens der zuständigen Baulastträger, dem ehemaligen Straßenbauamt, Bemühungen, das Provisorium im Zuge einer Sanierung der Straße zu beseitigen. Doch das Geld fehlte. In der Stadtverwaltung ist man nach wie vor um Abhilfe bemüht. „Wir wissen, dass der Gehweg in Ordnung gebracht werden muss, und wollen dies auch tun“, sagt Bürgermeister Tobias Goth (CDU). Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Maßnahmen, die als Hochwasserschaden anerkannt sind und zu 100 Prozent vom Freistaat Sachsen getragen werden, müsste die Sanierung des Fußweges aus dem Stadtsäckel bezahlt werden. Der Haushalt für das laufende Jahr wird derzeit von den Mitarbeitern im Rathaus abgestimmt, die Stadträte werden ihn nächste Woche beschließen.

Charlotte Meentzen
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Geh-Rad-Weg in Polkenberg fertig

In Polkenberg ist der kombinierte Geh- und Radweg bereits fertig. Er führt entlang der Leisniger Straße (S 31) und bietet ausreichend Platz für Fußgänger und Radfahrer gleichermaßen. Die Baumaßnahme steht im Zusammenhang mit dem Ausbau der S 31 in diesem rund 3,5 Kilometer langen Bereich. Zwischen der Leisniger Straße und der bestehenden Kreisstraße 7544 in Richtung Zeschwitz/Clennen geht der straßenbegleitende Rad-Geh-Weg in einen Wirtschaftsweg über. Der Ausbau der Straße und des Weges hat die Stadt Leisnig etwa 130 000 Euro gekostet. Insgesamt hat die Baumaßnahme 5,6 Millionen Euro verschlungen, die zu 75 Prozent mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert wurde.

In diesem Jahr startet der Ausbau der S 36 zwischen Hartha/Kreuz und Leisnig. Für Minkwitz ist ebenfalls ein Bürgersteig geplant, den Radfahrer mit nutzen dürfen. Am Ausbau der S 36 ist die Stadt Leisnig finanziell mit rund 53 400 Euro beteiligt. Dieses Geld werde neben dem Bau des Fußweges für die Errichtung von Bushaltestellen im Bereich Minkwitz sowie für die Beleuchtung eingesetzt, so Tobias Goth.

Wann genau die Vollsperrung der S 36 beginnt, darüber will das Landesamt für Straßenbau und Verkehr als Bauherr Ende der Woche informieren.