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Mehrere Millionen für Soziales nötig

Dresden braucht mehr Geld für hilfebedürftige Familien. Auch die Unterbringung von Asylbewerbern wird teurer.

Fast 1 900 Familien in der Stadt kommen mit der Erziehung ihrer Kinder nicht klar und benötigen Hilfe. Das sind etwa 200 Fälle mehr als angenommen. Damit benötigt das Sozialamt für das Wohl der Kinder zusätzlich zu den dafür eingeplanten knapp 44 Millionen weitere 6,4 Millionen Euro. Darüber wird heute der Finanzausschuss entscheiden. Um die Mehrausgaben zu decken, soll es Einsparungen in anderen Sozialbereichen geben.

Auch für den Kommunalen Sozialverband Sachsen muss die Stadt 882 000 Euro mehr bezahlen als ursprünglich vorgesehen. Insgesamt muss die Stadt Dresden 64,5 Millionen Euro als Umlage abführen. Höhere Einnahmen bei der Gewerbesteuer helfen, die Differenz auszugleichen.

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Deutlich mehr Geld benötigt die Stadt auch für die Unterbringung von Asylbewerbern. So soll der Ausschuss heute beschließen, dass 65 Wohnungen für eine jährliche Gesamtsumme von 410 000 Euro zusätzlich gemietet werden. Da zudem mehr Menschen untergebracht werden müssen, steigen in diesem Jahr die städtischen Aufwendungen um 1,7 Millionen Euro. Auch darüber wird heute entschieden. (SZ/kle)