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Mehrere Straßenbauvorhaben in Stolpen liegen auf Eis

Bis nach 2010 will das Straßenbauamt keine größeren Projekte realisieren.

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Von Anja Weber

In und um Stolpen wird das Straßenbauamt Meißen-Dresden in den Jahren 2009/2010 keine größeren Bauvorhaben realisieren. Das ärgert die Stolpener.

Die Stadträte beauftragten deshalb den Bürgermeister, sich in der Behörde entsprechend Gehör zu verschaffen. Allerdings mit nur wenig Erfolg. „Es gibt keine konkreten Aussagen, wann die Vorhaben in und um Stolpen realisiert werden“, sagt Bürgermeister Uwe Steglich (FDP). Dazu gehören unter anderem zwei Brücken über die Wesenitz in Rennersdorf-Neudörfel. Aufgrund der sich häufenden Unfälle wurde zudem der Bau einer Linksabbiegespur in Rennersdorf-Neudörfel gefordert. Und die Stolpener warten schon seit Längerem auf die Umgestaltung des Knotenpunktes an der Bischofswerdaer Straße. „Außerdem stehen auf der gesamten Staatsstraße159 dringende Straßenunterhaltungsmaßnahmen an“, sagt der Bürgermeister. Mit dem Flicken der Löcher sei es nicht getan. Dass der Freistaat aus finanzieller Sicht keinen grundhaften Ausbau dieser Hauptverkehrsader realisieren kann, dem folgt auch Uwe Steglich. „Wir vertreten jedoch die Auffassung, dass die gesamte Deckschicht erneuert werden muss, die dann wieder an die zehn Jahre halten wird.“