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Mehrzahl der Bauaufträge bleibt im Kreis

Das Volkshaus hat eine neue Außenhaut. Die Innensanierung wird bis zum Juli nächsten Jahres abgeschlossen.

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Von Cornelia Mai

Auf ihrer letzten Sitzung in diesem Jahr haben die Herrnhuter Stadträte die Vergabe der Bauaufträge für die Innensanierung des Strahwalder Dorfgemeinschaftshauses, das sogenannte Volkshaus, beschlossen. Am weitesten weg vergeben wurden dabei die Parkettverlegearbeiten. Eine Firma für ökologische Baustoffe in Bützow in Mecklenburg-Vorpommern hat dafür den Zuschlag bekommen.

Die Heizungs- und Sanitärinstallation führt dagegen mit der Firma Karl Böhme ein ortsansässiges Unternehmen durch. Die Elektroinstallation, Fliesen- und Platten-, Maler- und Bodenverlegearbeiten, Trockenbau und Bauhauptleistungen führen ebenfalls Firmen aus dem nahen Umfeld aus. Die Innentüren für das Volkshaus fertigt eine Tischlerei aus Burkau.

Mit dem Abschluss der Arbeiten rechnet Herrnhuts Bürgermeister Willem Riecke spätestens zum Juli nächsten Jahres. Bauamtsleiterin Ute Hähnel schätzt, dass dieses Ziel realistisch ist. „Eigentlich sollte die Außenhaut bereits fertig sein“, sagt Willem Riecke. Der Abschluss der Arbeiten hänge nun von den weiteren Temperaturen ab. Denn noch müsse die letzte Farbschicht auf die Fassade.

Engpässe beim Material

Zu kleinen Verzögerungen am Bau war es durch Engpässe bei Materialbestellungen gekommen. Und auch am Dachstuhl hatten sich größere Mängel gezeigt, als zunächst angenommen.

Insgesamt seien die Probleme aber beherrschbar, sagt der Bürgermeister. Er rechnet fest damit, dass die Kosten für die Volkshaussanierung letztlich im geplanten Finanzrahmen von rund einer halben Million Euro bleiben werden. Soviel investiert die Stadt Herrnhut in die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses im Ortsteil Strahwalde.

Fördermittel kommen von der Integrierten ländlichen Entwicklung (Ile). Die Sanierung war Bestandteil der Eingliederungsvereinbarung zwischen Herrnhut und Strahwalde.