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Meininger Unternehmen kauft Löblein Bautzen

Bautzen. Das Bautzener Löbleinwerk ist verkauft. Nach der SZ vorliegenden Informationen übernimmt die Meininger Wurstspezialitäten GmbH zum 1. September die Bautzener Fleisch- und Wurstwarenfabrik sowie ein weiteres Werk der insolventen Löblein-Gruppe im sächsischen Schildau.

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Bautzen. Das Bautzener Löbleinwerk ist verkauft. Nach der SZ vorliegenden Informationen übernimmt die Meininger Wurstspezialitäten GmbH zum 1. September die Bautzener Fleisch- und Wurstwarenfabrik sowie ein weiteres Werk der insolventen Löblein-Gruppe im sächsischen Schildau.

Eine offizielle Bestätigung über den Verkauf war am Freitag nicht zu erhalten. Insolvenzverwalter Dirk Wittkowski will sich erst Anfang nächster Woche zur Zukunft des Bautzener Betriebes äußern. Auch der Geschäftsführer des Käufer-Betriebes war nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Die Meininger Wurstspezialitäten GmbH kann auf eine 50-jährige Firmengeschichte zurückblicken. Das Unternehmen beschäftigt rund 150 Mitarbeiter und betreibt neben einem Fleischwerk in Meiningen zwei Dutzend eigene Filialen. Seit 1991 konnte der Betrieb seine Belegschaft mehr als verdoppeln. Schwerpunkt des Unternehmens ist die Wurstproduktion.

Noch keine Entscheidung ist bislang über die 65 Löblein-Fachgeschäfte gefallen. Nach SZ-Informationen waren diese nicht Bestandteil des Verkaufs. Es laufen jedoch Verhandlungen mit verschiedenen Interessenten. Ein Entscheidung wird in Kürze erwartet.

In der Bautzener Fleisch- und Wurstfabrik sind 152 Mitarbeiter beschäftig, in den Löblein-Fachgeschäften sind etwa 300 Männer und Frauen angestellt. (SZ/us)