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Meißner Gesprächsangebot zu Pegida

Evangelische Akademie, Stadt und Kirchen laden Dienstag ein. Viele sollen zu Wort kommen.

Meißen. Vier Monate Pegida. Was nun? Im Meißner Rathaus wird es dazu am nächsten Dienstag eine offene Diskussion geben. Die Evangelische Akademie Meißen mit Chef Johannes Bilz, die beiden großen Kirchen und die Stadt Meißen laden 20 Uhr ein. Gesprächspartner von Johannes Bilz werden der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig von der SPD und die Meißner CDU-Landtagsabgeordnete Daniela Kuge sein. Den Einstieg soll der Dresdner Politikwissenschaftler Werner J. Patzelt mit seinen Beobachtungen und Gedanken zu den Pegida-Kundgebungen liefern. Die Besucher werden nach Angaben von Akademie-Chef Bilz per Fishbowl-Methode zu Wort kommen. Dabei hören die Teilnehmer in einem großen Außenkreis zu. In einem Innenkreis wird in schnell wechselnder Besetzung diskutiert. „Ich halte es für nötig zu reden. Die Frage ist doch: Wohin sich das jetzt entwickelt“, sagte gestern Akademie-Direktor Johannes Bilz.

Auf der Facebook-Seite der Meißner SZ-Redaktion hat die Ankündigung gestern unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. So schrieb Facebook-Nutzer Rainer Koch: „Es wird darauf hinauslaufen, die Leute zu überzeugen, montags lieber wieder zu Hause zu bleiben.“ In seiner Antwort auf diesen Kommentar äußerte der Meißner Volker Barthel: „ In irgendeinem Ergebnis muss das ja enden, vom ständigen Spazierengehen ändert sich auch nichts.“ (SZ/pa)

Der Garten ruft

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