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Meißner Hilfe für Dresdner Traum

Bürger möchten die Kandidatur als Kulturhauptstadt Europas unterstützen. Auch Meißen selbst könnte davon profitieren.

Schloss Siebeneichen könnte zu einem Zentrum der Frühromatik entwickelt werden.
Schloss Siebeneichen könnte zu einem Zentrum der Frühromatik entwickelt werden. © Claudia Hübschmann

Meißen. Engagierte Bürger haben sich jetzt mit Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos) getroffen, um eine besondere Idee vorzustellen. Einem der SZ vorliegenden Protokoll zufolge schlugen SPD-Landtagskandidat Frank Richter, Helge Landmann sowie Walter Hannot und Götz Bergmann vor, die Bewerbung Dresdens als Kulturhauptstadt Europas 2025 von Meißner Seite aus aktiv zu unterstützen. Das Büro der Kulturhauptstadtbewerbung sei darüber bereits informiert.

Konkret geht es den Unterlagen zufolge um vier Projekte. So könnte Schloss Siebeneichen zu einem Zentrum der Frühromatik entwickelt werden. Zweitens ist beabsichtigt, den Vater der Homöopathie Samuel Hahnemann und seine weltweite Ausstrahlung stärker herauszustellen. Ein drittes Themenfeld umfasst Meißens reichhaltiges Porzellan- und Keramikerbe. Zudem wünschen sich die Initiatoren mehr Aufmerksamkeit für die letzten Spuren des sogenannten Naumburger Meisters im Meißner Dom.

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Raschke seinerseits soll nach Angaben der Bürger mitgeteilt haben, dass er in Sachen Kulturhauptstadt Europas den Kontakt mit dem Dresdner Rathaus gesucht habe. Er wolle herausfinden, wie Meißen der Landeshauptstadt am besten bei diesem ambitionierten Vorhaben helfen könne. Zudem sei vom Meißner Oberbürgermeister auf die geplante Porzellan- und Keramikkommission verwiesen worden, welche dieses Thema voranbringen soll.

Frank Richter erläuterte als Mitglied des Dresdner Bewerbungs-Kuratoriums, dass die Meißner Initiative dort wohlwollend aufgenommen worden sei. Er werde den Kurator Michael Schindhelm umgehend über das jüngste Gespräch im Meißner Rathaus informieren. (SZ/pa)

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