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Mieter hängen in Endlos-Warteschleife

Ein kaputter Wasserhahn raubte Familie Schmidt die Nerven. Die Vonovia war nicht erreichbar.

Es ist schon das zweite Mal, dass Gerhard Schmidt und seine Frau ein Problem in der Wohnung haben. Vor fast genau einem Jahr saßen sie über zwei Tage ohne Strom in der Hepkestraße 131. Diesmal war es ein kaputter Wasserhahn, der repariert werden musste. Doch genau wie 2015 bekamen Schmidts keinen Ansprechpartner unter der Hotline des Vermieters an die Strippe. Sie hingen in einer Endlos-Warteschleife oder bekamen zu hören, dass sie es später versuchen sollten. Auch E-Mails blieben unbeantwortet. Vor einem Jahr war die Gagfah für sie zuständig, nun ist es die Vonovia. „Man fühlt sich so hilflos, weil man nicht weiß, ob der Schaden jetzt bearbeitet wird oder nicht“, sagt Gerhard Schmidt. Mit seiner Frau suchte er den Hausmeister auf, der früher für sie zuständig war. Dieser beseitigte umgehend das Problem, betonte aber, dass er eigentlich einen Auftrag von der Vonovia brauche.

Die hat sich inzwischen bei Familie Schmidt entschuldigt. „Nach dem Jahreswechsel ist das telefonische Aufkommen überdurchschnittlich hoch“, sagt Vonovia- Unternehmenssprecherin Bettina Benner. Sie verweist bei besonders dringenden Fällen auf die Notrufnummer, die 24 Stunden rund um die Uhr besetzt ist. „Hier ist vieles falsch gelaufen. Normalerweise erhalten die Mieter zeitnah einen Rückruf oder eine Antwortmail“, so Benner. Der Vorfall werde im Unternehmen ausgewertet. (SZ/kh)

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