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Milder Winter rettet Bauplan

Das neue Gebäude an der Nöthnitzer Straße wächst. 2016 ziehen hier die Physiker ein. Bis dahin bleibt eine Straße dicht.

Für die Bauleute an der Nöthnitzer Straße hätte es nicht besser kommen können. Schnee und Minustemperaturen gibt es in diesem Winter nicht. Ihren eng gestrickten Bauplan bringt das nicht durcheinander. Und das sehen vor allem die Fußgänger, die öfter an der Ecke zur Helmholtzstraße vorbeikommen.

Dort soll Mitte 2016 das neue Zentrum für die Fotophysiker der TU Dresden öffnen. Das Land investiert knapp 30 Millionen Euro für den modernen Wissenschaftsbau, in dem auch Projekte im Rahmen des Exzellenz-Titels der TU Dresden bearbeitet werden. „Aufgrund des milden Winters konnten wir den sehr knapp bemessenen Terminplan bisher einhalten“, sagt Andrea Krieger, Sprecherin im Sächsischen Immobilien- und Baumanagement (SIB). Bis Mitte 2016 wollen die Arbeiter fertig sein und das Gebäude an die Wissenschaftler übergeben. „Vorausgesetzt der Winter lässt einen weiteren zügigen Baufortschritt zu“, sagt die Sprecherin.

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Bis jetzt sind schon große Teile vom Rohbau fertig. Derzeit wird die Decke im ersten Obergeschoss gebaut. Zudem sind die Leitungen für Strom, Wasser und Telekommunikation im Außenbereich bereits in der Erde. Als Nächstes folgen Dachabdichtung, Fassadenarbeiten sowie die Rohmontage von Heizung und Lüftung.

Für das Vorhaben brauchen die Arbeiter auch Platz. Die Helmholtzstraße ist deswegen gesperrt. Hier lagern Baumaschinen und Material. Wer von der Nöthnitzer Straße in den Campus fahren will, muss einen Umweg über die Georg-Schumann-Straße nehmen. Schon lange ist die Verbindung gesperrt. Zunächst, weil sich gegenüber vom Physikneubau die Wissenschaftler im Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung vergrößert haben. Auch sie ergänzten ihren Standort mit einem Neubau. Nun wegen des Physikneubaus. Für Autos bleibt die Sperrung bis Ende 2016. Fußgänger können schon ab Mai wieder den Gehweg an der Westseite nutzen. (acs)