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Millionen-Investition im Getriebewerk

Die Firma GKN Walterscheid hat zwei neue Maschinen angeschafft. Die Produktion kann so noch schneller laufen.

Eine große und wertvolle Lieferung ist dieser Tage bei GKN Walterscheid in Sohland angekommen: Zwei neue Maschinen, mit denen Getriebegehäuse unter anderem für Landmaschinen bearbeitet werden können. Diese Anschaffung hat reichlich 1,7 Millionen Euro gekostet, die größte Einzelinvestition, wie Geschäftsführer Robert Berge berichtet. Die Serienproduktion an den neuen Maschinen soll Anfang Juli beginnen. Bis dahin müssen alle Installationen, Schulungen und die Gestaltung der Arbeitsplätze erledigt sein, sagt der Chef des Getriebewerkes. An den Maschinen können Rohlinge von Getriebegehäusen gefräst und gebohrt werden. Das Besondere ist, dass jede der beiden Maschinen Platz für 200 Werkzeuge hat und mit 24 Paletten vernetzt ist. Auf den Paletten lagern die Gehäuserohlinge. „Das ermöglicht es uns, durchweg zu produzieren, also die Maschinen ohne Unterbrechung auszulasten“, erklärt Robert Berge. Bisher gibt es oft Zeiten, in denen nicht produziert werden kann, weil Werkzeuge gewechselt werden müssen. Künftig genügt ein Knopfdruck, und die Maschinen bearbeiten ein Gehäuse von einer der Paletten.

Mit den Maschinen erreicht der Betrieb die gleiche Kapazität wie bisher mit drei Maschinen aus den 90er Jahren, sagt der Geschäftsführer. Sobald die neue Technik richtig läuft, werden die drei alten Maschinen ausgemustert. Die neuen Maschinen tragen nach Aussage von Robert Berge zur Sicherung des Sohlander Werkes bei. „Wir sind bei GKN der einzige Standort, der Land- und Baumaschinen-Getriebe produziert. Dass die Gesellschaft hier in dieser Höhe investiert, ist ein klares Signal dafür, dass sie auch weiterhin auf Sohland als Produktionsstandort setzt.“

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Das Sohlander Getriebewerk beschäftigt rund 230 Menschen. In der Produktion wird in drei Schichten gearbeitet. Rund 65 000 Getriebe verlassen pro Jahr den Betrieb, dessen Tradition 124 Jahre zurückreicht. Sie begann mit der Fertigung von Strohpressen. Im Schnitt werden im Sohlander Getriebewerk pro Jahr zwei Millionen Euro in Anlagen und Gebäude investiert, berichtet Robert Berge. (SZ/ks)