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Wirtschaft

Millionenspende der deutschen Wirtschaft für Yad Vashem

Fünf große Firmen unterstützen mit je einer Million Euro ein „Haus der Sammlungen“, in dem Erinnerungsstücke aus der Zeit der Shoa gezeigt werden sollen.

Die Halle der Namen in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. © Foto: dpa

Tausende Erinnerungsstücke von Holocaust-Opfern lagern in der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, Briefe aus den Ghettos und Konzentrationslagern, Kleidungsstücke, selbstgebautes Werkzeug, aber auch Gemälde jüdischer Künstler. Immer noch erreichen Erinnerungsstücke die Gedenkstätte von Angehörigen der Opfer aus der ganzen Welt. Der Platz reicht nicht mehr, um sie der eine Million Besucher jährlich angemessen zeigen zu können. Deshalb hat der „Deutsche Freundeskreis von Yad Vashem“ fünf Großunternehmen gebeten, sich mit je einer Million Euro für ein neues „Haus der Sammlungen“ zu beteiligen. Die Deutsche Bahn, Volkswagen, Daimler, die Deutsche Bank und Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund beteiligen sich an der Finanzierung, gab gestern der Vorsitzende des Freundeskreises Kai Diekmann auf einer Pressekonferenz in Berlin bekannt. Er wertete die Spenden als ein Zeichen, wie ernst die Erinnerung an die sechs Millionen jüdischen Opfer der Naziherrschaft in Deutschland genommen wird.

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