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Mini-Garten für erholsame Stunden

Heidi Maibaum gehört zu den Gewinnern des LebensRäume- Balkonwettbewerbs. Für ihre grüne Oase tut sie Einiges.

Heidi Maibaum hat es sich in ihrem „erweiterten Wohnzimmer“ bequem gemacht.
Heidi Maibaum hat es sich in ihrem „erweiterten Wohnzimmer“ bequem gemacht. © Foto: Katrin Demcenzko

Von Katrin Demczenko

Hoyerswerda. Der Balkon wird von vielen Mietern im Sommer als „erweitertes Wohnzimmer“ genutzt. Zum Wohlfühlen schaffen sie sich dort meist eine Sitzecke im Grünen. So ist das auch bei Heidi Maibaum, einer der elf Gewinner des Balkonwettbewerbes, den die Wohnungsgenossenschaft LebensRäume anlässlich ihres 65. Geburtstags ausgelobt hatte. „Von allein hätte ich mich nicht beworben“, sagt die Rentnerin. Der Concierge ihres Hauses an der Straße des Friedens hatte von außen ihren schön bepflanzten Balkon gesehen und sie auf die Aktion hingewiesen.

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Eine rosafarbene Pelargonie, der Zauberschnee mit zartweißen Blüten und Pfefferminze für frischen Tee wachsen im Blumenkasten. An einer aufgehängten Rankhilfe wächst eine Kletterpflanze mit vielen hellgrünen Blättern empor, und auf einem kleinen Regal stehen Topfpflanzen. In zwei Kübel hat Heidi Maibaum Topinambur gepflanzt, der sie zuerst mit seinen kleinen gelben Blüten erfreut hat. Die Knollen wandern später in den Kochtopf.

Tomaten im nächsten Jahr

Wichtig ist der Seniorin die kleine Sitzecke für geruhsame Stunden mit ihrem Mann. Um den ganzen Balkon schön herzurichten, hat sie einige vom Vormieter hinterlassene Bohrlöcher durch das Aufmalen bunter Blüten zu einem Blickfang umgestaltet. „Nächstes Jahr sollen hier Tomaten wachsen, bei der Nachbarin funktioniert das auch“, entwickelt Heidi Maibaum weitere Ideen zur Nutzung ihrer grünen Wohlfühloase. Der Balkon als Lebensraum sei dem Paar in den letzten Jahren wichtig geworden, weil sie aus Altersgründen keinen Garten mehr bewirtschaften können und kaum noch gemeinsam reisen.

Gute Wohnlage

Der Wohnort im Zentrum von Hoyerswerda-Neustadt sei praktisch und im Hochhaus haben sie gute Nachbarn, erzählt Heidi Maibaum. Die Feste der LebensRäume sind unkompliziert zu Fuß erreichen.

Das gilt auch für den Zentralpark, den das Paar gern aufsucht. Dort wächst unter anderem ein Hartriegel-Strauch, den besonders ihr Mann liebt. Deshalb bringt er dem Gewächs täglich eine große Flasche Wasser. „Man muss auch das Schöne sehen wollen und nicht nur die Dreckecken“, sagt die Rentnerin über die Stadt Hoyerswerda, in der sie schon seit 1965 lebt.

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