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Mit 50 über den Zinzendorfplatz

Eine Fußgängerzone ist durchaus wünschenswert. Aber es herrscht Platzmangel für den Autoverkehr durch und in das Stadtzentrum.

Der „Autofreie Zinzendorfplatz“ ist durchaus eine Option, um die Innenstadt zu beleben (SZ vom 1. April, Seite 13). Allerdings sind die Vermesser mit den orangefarbenen Signalwesten auf dem Foto der gestrigen Ausgabe nur zur Prüfung des Geländegefälles vor Ort gewesen.

Die Erläuterungen zu dem Beitrag und die Info-Karte mit den zwei Kreisverkehren und dem zur Fußgängerzone erklärten Zinzendorfplatz sind der Aprilscherz der SZ-Redaktion gewesen. Es darf also weiter mit motorisierten Verkehrsmitteln der Zinzendorfplatz gequert werden. Wir danken aber allen aufmerksamen Lesern, welche die SZ-Idee gut gefunden haben – und jenen, die sich entsetzt geäußert haben.

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Markus Bathen, Nieskyer und Projektleiter Wolf beim Naturschutzbund, geht aufgrund der Aprilscherz-Aussagen sogar einen Schritt weiter. Er schlägt per E-Mail vor, auf dem verkehrsberuhigten Zinzendorfplatz doch gleich ein Andenken an den jüngst illegal erschossenen Wolf zu errichten (SZ berichtete). Für Bathen wäre so ein Wolfsdenkmal eine Möglichkeit für Weidgenossen, Ehrfurcht vor dem Wild zu bekunden. Bathen, selbst Jagdscheininhaber: „Schließlich kann mir der Wolf in seinem Talent als Jäger nur Vorbild sein.“ (SZ/ws)