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Mit blauem Auge davongekommen

über die nächsteFlutkatastrophein der Region

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Von [email protected]

Während es im Oberland des Landkreises Bautzen auch gestern noch dramatische Folgen des extremen Starkregens vom Wochenende gab, konnten wir im Bereich der Schwarzen Elster oder der Pulsnitz schon wieder zur Tagesordnung übergehen. Die zweite Flutkatastrophe dieses Jahrezehnts im Freistaat ist auch diesmal auf wundersame Weise an uns vorbeigegangen. Beinahe folgenlos, wenn man von ein paar überspülten Wiesen und Kellern bei Leppersdorf und in Friedersdorf absieht. Das mag für die Betroffenen schlimm genug sein, einen Vergleich mit dem Schicksal der Menschen an Neiße und Spree hält dies dennoch in keiner Weise stand.

Dort wird es noch für lange Zeit darum gehen, die schlimmsten Ergebnisse des Hochwassers zu verarbeiten. Und wir, die wir noch mal mit einem blauen Auge davongekommen sind, sollten nicht nur dem Wettergott dankbar sein. Mitgefühl mit den Leidtragenden und tätige Mithilfe sind angebracht. So, wie dies nach dem Pfingsttornado auch für Großenhain galt. Auch im neuen Landkreis Bautzen gibt es eine Solidargemeinschaft. Dies jedenfalls wäre zu beweisen...