merken
PLUS

Mit Bürgerwillen etwas bewegen

über die Straßenretter von Cunnersdorf

Ines Mallek-Klein

Mit Meckern allein lässt sich nichts verändern. Das war, das ist das Credo der Bürgerinitiative von Cunnersdorf. Vor fünf Jahren hat sie sich gegründet. Ihr Ziel: Den Straßen in der Region eine Schönheitskur zu verpassen. Das ist gelungen. Acht Bauprojekte sind seit 2009 in Angriff genommen und zum Teil auch schon abgeschlossen worden. Die Region rund um Cunnersdorf ist dabei groß geworden. Sie reicht bis ins Bielatal und nach Rathmannsdorf. Die Initiatoren haben die Entscheider in Politik und Verwaltung mit sanftem Druck auf die Missstände aufmerksam gemacht. Schlaglöcher in der Straße sind nicht nur ein Imageproblem für eine Region, die auf Tourismus setzt. Sie werden auch zum Unfallrisiko. Das hat man in Pirna und Dresden nach Besichtigungen eingesehen.

Fahrrad
Rauf auf den Sattel
Rauf auf den Sattel

Fit unterwegs und immer auf der Suche nach etwas Sehenswertem? Auf unserer Themenwelt Fahrrad gibt es ganz viel zu entdecken!

Der Reparaturtrupp rollte an, nur das Hochwasser 2013 konnte ihn kurzzeitig stoppen. Mittlerweile ist die Wunschliste der engagierten Bürger fast abgearbeitet. Sie haben dabei motivierte Partner in der Verwaltung und bei den Baufirmen erlebt. Das ist nicht selbstverständlich, aber ein schönes Beispiel dafür, wie sich bürgerschaftliches Engagement auszahlen kann. Deshalb soll es auch nicht beim Straßenbau bleiben. Die Bürgerinitiative will sich als Nächstes des Hochwasserschutzes annehmen.