merken
PLUS

Mit Dampf in Richtung Margarethenmühle

Die Straße zu der beliebten Ausflugsgaststätte können Gäste bald wieder unbesorgt nutzen. Die Flut hatte dort gewütet.

Von Heike Stumpf

Das erste Stück der Straße zur Margarethenmühle hat eine frische Asphaltschicht bekommen. Aus zwei Gründen wollte die Kommune mit der Reparatur nicht bis zum nächsten Jahr warten. Zum einen, um Folgeschäden zu vermeiden. Die zeichnen sich dort ab, wo Hänge durch den Regen in den Fluttagen und die Güsse danach instabil geworden sind. Auch am Asphalt sind Ausbesserungen – selbst auf dem relativ neuen Stück – nötig. An der schlimmsten Stelle ist schon eine Sofortreparatur erfolgt. Das hatte die Firma Walter Straßenbau aus Etzdorf übernommen. Sie kann nun den kompletten Straßenabschnitt zwischen der Staatsstraße 39 bis zur Ausflugsgaststätte Margarethenmühle in Ordnung bringen. Ein Stück der Straße war erst vor ein paar Jahren hergerichtet, ein anderes ist nun erst ausgebaut worden. Diesen Anschluss haben die Bauleute als erstes in Angriff genommen. Jetzt geht es in Richtung Gaststätte weiter. Von dort bis nach Mahlitzsch ist das schon passiert. Dort waren die Mitarbeiter der Firma Baulogistik Döbeln im Einsatz. Diese Vergabe haben die Stadträte jetzt mehrheitlich noch einmal abgesegnet. Gekostet hat diese Erste Hilfe am Weg etwas mehr als 20 000 Euro.

Anzeige
Handwerk, das unbezahlbar ist!
Handwerk, das unbezahlbar ist!

Mit "Herz und Hand" heißt eine neue Kampagne im UnbezahlbarLand. Sie erklärt genau, warum Handwerker Motor und Rückgrat einer ganzen Region sind.

Wer seit dem Hochwasser zur Margarethenmühle gefahren oder gewandert ist, der konnte mehrfach abgerutschte Hänge zu beiden Seiten der Straße sehen. Foto: Dietmar Thomas
Wer seit dem Hochwasser zur Margarethenmühle gefahren oder gewandert ist, der konnte mehrfach abgerutschte Hänge zu beiden Seiten der Straße sehen. Foto: Dietmar Thomas

Auf dem Straßenstück zwischen Margarethenmühle und S 39 sind der Bauamtsleiterin zufolge nicht nur Hänge zu sichern und Schäden im Asphalt zu beheben. Es müssen außerdem ausgespülte Bankette hergerichtet und Vorsorge betrieben werden. So soll es künftig Ableitungen für das Wasser geben, das von den Hängen kommt. Damit hofft die Kommune, Schäden in Zukunft geringer halten zu können.

Die Arbeiten für knapp 120 000 Euro sollen möglichst noch in diesem Jahr über die Bühne gehen. Für 2014 rechnet die Amtsleiterin mit steigenden Baupreisen. Dann werden viele Kommunen ihre Flutschadensbeseitigungen ausschreiben, die jetzt noch in der Prüf- und Entscheidungsphase sind. Das ist der zweite Grund, weshalb Roßwein nicht länger warten wollte und die Arbeiten bereits frühzeitig ausgeschrieben und vergeben hat.