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Mit dem Umzug sollen auch mehr Kinder betreut werden

Für das neue Domizildes Kindergartensin der Wanderherberge beginnen die Planungen.

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Gemeindeverwaltung, Kindergartenleiterinnen, Elternrat und Ortsvorsteher werden sich am Dienstag über das Konzept für den Kindergarten in der Wanderherberge verständigen. Dazu findet eine Begehung statt, kündigt Bürgermeister Jochen Frank (Unabhängige Bürger) an. Ziel ist es, sich über die Nutzung der Räume und notwendige Umbauten zu unterhalten.

Mit dem Umzug ist auch eine Erweiterung der Kapazität auf mindestens 30 Plätze geplant. „Die entsprechenden Anträge stellt der Arbeiter-Samariter-Bund als Träger in Absprache mit uns als Gemeinde“, sagt Frank. Er habe bereits mit dem Jugendamt gesprochen. Auch die Vorplanung wird in Kürze vergeben. Planer wird wieder Dr.Salm von bauplanconcept Neukirch sein, der in der Gemeinde bereits das Kinderland projektierte.

Offen ist gegenwärtig noch die Finanzierung des Vorhabens. „Wir warten auf eine Aussage zum Konjunkturpaket II“, sagt Frank. „Es ist der feste Wille der Gemeinde, die Wanderherberge zum Kindergarten umzubauen.“ Die Idee dazu entstand aus zwei Gründen: Einerseits steht die Wanderherberge seit der Pleite der letzten Betreiberin leer, andererseits ist der Kindergarten in einem schlechten Zustand. Die Kosten für die Sanierung des Gebäudes würden ersten Schätzungen zufolge rund 300000Euro kosten. Da liegt es nahe, mit einem Schlag beide Probleme zu lösen.

Im April waren diese Gedanken in einer Einwohnerversammlung vorgestellt worden. (SZ/sab)