SZ +
Merken

Mit Steckenpferd und Perlenkette

Den Sohländer Kindergarten gibt es seit 1986. In Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) befindet er sich seit zehn Jahren. Grund genug, am Sonnabend eine Party zu geben. Die 40 Hort- und 25 Kindergartenkinder...

Teilen
Folgen

Den Sohländer Kindergarten gibt es seit 1986. In Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) befindet er sich seit zehn Jahren. Grund genug, am Sonnabend eine Party zu geben. Die 40 Hort- und 25 Kindergartenkinder feiern mit der Verwandtschaft, Freunden und den sechs Erzieherinnen ein „Indianerfest“. „Das hat bei uns Tradition“, sagt Hannelore Hennig. Die Leiterin der DRK-Kindertagesstätte erzählt, dass es dazu im Vorfeld dennoch eine Umfrage gegeben hat. Einige Eltern wollten das Fest einmal unter einem anderen Namen gestalten. „Wir haben eine Wahlurne für die Kinder aufgestellt.“ Und da Indianersein bekanntlich großen Spaß mache, fiel die Entscheidung erneut zugunsten der Rothäute.

Da ist eine Verkleidung als Häuptling oder Cowboy angesagt. Steckenpferde oder Perlenketten können die Mädchen und Jungen zum runden Geburtstag basteln. Die Kita hat sich aber noch mehr vorgenommen. „Denn bisher gab es für uns keinen Namen“, erzählt Hannelore Hennig. Der Kindergarten unterbreitete im Vorfeld drei Vorschläge: „Rotsteinspatzen“, „Rotsteinkinder“ oder „Rotsteinfinken“. Die Auswahl erfolgte nach einem Punktesystem. Welcher Name das Rennen macht, wird aber erst zur Jubiläumsveranstaltung verraten. Wichtig sei im Vorfeld vor allem die Assoziation zum Hausberg der Gemeinde gewesen. „Zum Rotstein soll es auch in Zukunft einen Bezug geben“, begründet die Leiterin die „Wahlen“. Gegen 14.30 Uhr, wenn die Eröffnungsrede verklungen ist, werden von den Kindern Luftballons auf die Reise geschickt, die den Namen in die Region tragen sollen. Nicht zu vergessen die Tombola, von deren Erlös Spielgeräte für die Hortkinder gekauft werden. Das Jugendrotkreuz macht Popcorn, es gibt von den Eltern selbst gebackenen Kuchen, Zauberer Burelli zeigt Magie, die Hüpfburg lädt zum Spielen ein, und im Rettungsfahrzeug kann man hinter die Kulissen schauen. Ohne die große Hilfe der Eltern bei den Vorbereitungen hätten die Mitarbeiterinnen der Kita gar nicht alles geschafft“, freut sich Hannelore Hennig. (cp)