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Bautzen

Im Eiltempo durch Europas Bahnbetrieb Nr. 1

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer lernt im Zeitraffer das Bautzener Bombardier-Werk kennen. Dort sollen in nächster Zeit 400 neue Jobs entstehen.

In der neuen Halle des Bautzener Bombardier-Werkes entsteht derzeit die neue S-Bahn für Hamburg. Außerdem arbeiten die Spreestädter unter anderem an Doppelstockwagen für Israel und die Deutsche Bahn sowie an Regionalzügen für Österreich. © SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Es passiert nicht alle Tage, dass ein Mitglied der Bundesregierung mit dem Zug anreist. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) tat am Montag genau das und fuhr zusammen mit Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) mit dem Deutsche-Bahn-Konkurrenten Länderbahn von Dresden nach Bautzen. Eine Zeitlang betrachtete Scheuer das Gleisbett aus der Lokführer-Perspektive und hörte zumindest in diesen Minuten mal nicht die Frage nach der Elektrifizierung der Strecke, auf der er gerade fuhr. Später, im Bautzener Werk des kanadischen Schienenfahrzeugherstellers Bombardier Transportation, kam diese Frage wieder und wieder. Als auch noch Werkleiter Olaf Schmiedel davon anfing, dass das Werk seine fertigen Waggons gern auf einer elektrifizierten Strecke zu den Kunden bringen würde, entfuhr dem Minister ein genervtes „Jaaa“.

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