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Mittelstand fordert Corona-Entschädigung

Die Regierung dürfe die Unternehmen nicht hängen lassen, heißt es.

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Symbolbild ©  Symbolbild: dpa

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) im Kreis Görlitz fordert die Bundesregierung auf, umgehend einen „Deutschlandfonds“ zur Eindämmung der wirtschaftlichen Folgen in der Corona-Krise aufzulegen und einen Krisenstab zu bilden. Das teilte Kreisvorsitzender Helmut Goltz mit: „Die Regierung darf unsere Unternehmen nicht hängen lassen.“

Die Corona-Krise habe inzwischen den gesamten Mittelstand direkt oder indirekt erfasst, was auch die Betriebe im Kreis und in der Stadt Görlitz spüren, so Goltz. Der Fonds müsse mit Blick auf die Liquiditätsengpässe kurzfristig eingerichtet werden. Dabei sollten wie schon in der Wirtschaftskrise 2008/2009 die Staatsbank KfW und die Landesbürgschaftsbanken eine zentrale Rolle bei der Begleitung und Bewilligung von Krediten übernehmen.

Es müssten genau jene Unternehmen Kredite erhalten, die sie wegen der Corona-Folgen auch tatsächlich benötigen. Flankiert werden müsse die Maßnahme mit Steuerstundungen und einer flexibleren Handhabung der Regulierung von mobilem Arbeiten und Arbeitszeiten sowie einem Belastungsmoratorium. (SZ)

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