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Mode ist ein Stück Kultur

Nichts ist so launisch wie die Mode. Sogar junge Leute haben es nicht immer leicht mit ihr.

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Von Natalia Savvidou

Seit Jahrhunderten haben sich die Menschen mit ihrer äußeren Hülle beschäftigt und ständig Neues erdacht, um sich nicht nur gegen die Witterungseinflüsse zu schützen, sondern auch, um durch geschmackvolle Kleidung ihrer Persönlichkeit Ausdruck zu verleihen. Die Kleidung entspricht dem Zeitgeschmack, der Mode. Wer möchte nicht gut und modern gekleidet sein? Aber nicht das ist das wichtigste. Mode hat etwas mit Haltung zu tun. Sie ist ein Stück Kultur, und sie soll Spaß machen.

Einige Menschen scheinen sehr modebewusst zu sein. Viele ziehen gern die Blicke anderer auf sich und sind zufrieden, wenn sie ihrer Kleidung wegen beneidet werden. Die Mode erlaubt uns heute, alles zu tragen, was uns Spaß macht. Mit etwas Fantasie kann man seine Kleidung variieren. Die Bekleidung muss vor allem gut zu der betreffenden Person passen. Viele Menschen tragen Kleidung „von der Stange“. Durch Accessoires kann man ihr eine persönliche Note verleihen. Ob man sich bei den Farben für Kontraste oder Ton in Ton entscheiden soll – es gibt keine Rezepte. Entscheidend ist allein der individuelle Geschmack.

Die Jugend vertritt in Sachen Kleidung einen anderen Geschmack als ältere Generationen. Alles ist etwas „lauter“ in Farbe und Gestaltung – ein Privileg, das der Jugend vorbehalten ist. Außerdem unterliegt die Jugendmode keinem Zwang. Die Röcke sind kürzer oder länger, die Hosen enger oder weiter. Wichtig ist dabei nur, dass junge Leute lernen, die Grenzen guten Geschmacks zu erkennen und entsprechend zu respektieren.

Der Besuch im Theater oder Konzert bedeutet für viele junge Menschen eine Menge von Problemen. Natürlich soll die Kleidung dafür einen festlichen Eindruck machen, aber sie soll auch dem Alter entsprechen. Denn nur, wer sich darin wohlfühlt, wird auch hübsch damit aussehen. Eine geschmackvoll zusammengestellte und gepflegte Kleidung ermöglicht den Besuch nahezu aller Kulturstätten und ist Ausdruck der Persönlichkeit.

Die Autorin geht in die Klasse 7b der Görlitzer Mittelschule Innenstadt.