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Weißwasser

Modellprojekt für Telemedizin gestartet

In Weißwasser herrscht Ärztemangel. Auch bei der Versorgung psychisch erkrankter Kinder und Jugendlicher. Abhilfe soll ein Modellprojekt bringen.

© Symbolfoto: www.pixabay.com

Von Sabine Larbig

Weißwasser. Morgen ist Sachsens Gesundheitsministerin Barbara Klepsch in Weißwasser. Gemeinsam mit Simone Hartmann, Chefin der Techniker Krankenkasse in Sachsen, und Klaus Heckemann, dem Vorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen, besucht sie die Zweigpraxis von Dr. Reinhard Martens. 

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Durch zunehmende Lockerungen dürfen immer mehr Geschäfte und nun auch wieder Restaurants öffnen. Die Maskenpflicht bleibt jedoch bestehen.

Der niedergelassene Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, der seinen Hauptsitz in Pirna hat, betreibt bereits Außenstellen in Dippoldiswalde und Bischofswerda.

Anlass für den Besuch der Ministerin ist der Start eines Modellprojekts in der Zweigpraxis Weißwasser, mit dem sich die Versorgung für Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen in der Region deutlich verbessern soll. Denn künftig soll durch eine neue Praxisorganisation in Verbindung mit moderner Telemedizin der Facharztmangel ausgeglichen werden.

Das Projekt ist eines der ersten, das in der Modellregion Weißwasser startet. Grund dafür ist die Tatsache, dass hier im Facharztbereich der Kinder- und Jugendpsychiater schon seit Jahren eine Unterversorgung besteht. Entstanden ist das Projekt in Weißwasser dadurch und auf Initiative des Gemeinsamen Landesgremiums, welches aus dem sächsischen Sozialministerium und Partnern der Selbstverwaltung besteht. Das Gremium hat Modellregionen in Sachsen ausgewählt und sieben Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Arbeitsaufträgen zur Verbesserung der medizinischen Versorgung eingesetzt.