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Monsterzaun verschandelt Zeichen

Über den tunnelartigen, zwei Meter hohen Zaun entlang des Elberadweges im Wehlener Ortsteil Zeichen ist noch immer keine Entscheidung getroffen. Anwohner und Gäste hatten sich bereits im Mai über das Bauwerk kritisch geäußert.

Über den tunnelartigen, zwei Meter hohen Zaun entlang des Elberadweges im Wehlener Ortsteil Zeichen ist noch immer keine Entscheidung getroffen. Anwohner und Gäste hatten sich bereits im Mai über das Bauwerk kritisch geäußert. Es verschandele die Fläche, die mitten im Landschaftsschutzgebiet liegt.

Wie das Landratsamt informiert, sei die nachträgliche Genehmigung des Zauns noch immer in Arbeit. Der Eigentümer hatte keinen Bauantrag gestellt. Nach den kritischen Äußerungen von Bürgern zum Aussehen des Zauns war die Behörde selbst aktiv geworden. Allerdings müssen jetzt mehrere sogenannte Träger öffentlicher Belange um eine Stellungnahme gebeten werden. „Insbesondere sind hier der Naturschutz, unter anderem wegen der Lage im Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz, sowie der Gewässerschutz wegen der Lage im festgesetzten Überschwemmungsgebiet zu prüfen“, informiert Rainer Frenzel, Abteilungsleiter Bau.

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Die Stadt Wehlen selbst hat keine Vorschriften für die Errichtung von Zäunen mehr. Die Gestaltungssatzung hatte die Stadt vor Jahren abgeschafft. In einer solchen kann festgelegt werden, wie beispielsweise Gebäude und Zäune aussehen dürfen, welche Größen, Formen, Materialien und Farben erlaubt sind. (hw)