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Die Müglitz leidet noch immer

Sieben Jahre nach dem Juni-Hochwasser 2013 dauert die Beseitigung der Schäden an. Nun folgt ein weiteres Stück Müglitz in Weesenstein. Das hat Folgen für Wanderer.

Hier geht's an der Müglitz in Weesenstein derzeit nicht weiter.
Hier geht's an der Müglitz in Weesenstein derzeit nicht weiter. © Karl-Ludwig Oberthuer

Weesenstein und die Hochwasser: Zwar war das im Juni 2013 nicht so vernichtend wie das im August elf Jahre zuvor, dennoch dauert es, die Schäden zu beseitigen. Bis Mitte Oktober ist jetzt ein Stück Müglitz unterhalb des Haltepunktes Weesenstein an der Reihe. 

Hier werden 170 Meter Gewässersohle gesichert. Dazu gehört die Wiederherstellung von zwei Sohlenschwellen und der Bau zweier neuer. Damit soll der Fluss stabilisiert werden.  Außerdem wird die rechte Böschung im Bereich des Bahndammes repariert.

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Während der Arbeiten an der Böschung muss der zwischen Bahndamm und Müglitz verlaufende Max-Winkler-Weg gesperrt werden. Die Umleitung ist ausgeschildert. Der Wanderweg ist während der Bauzeit von der Straße Am Kuxberg bis zum Abzweig nach Köttewitz und über Köttewitz bis zum Haltepunkt Weesenstein begehbar. Umgekehrt erfolgt die Umleitung ab dem Haltepunkt Weesenstein in Richtung Köttewitz sowie nach Köttewitz zurück auf den Wanderweg.

Die Bauarbeiten sollen laut Landestalsperrenverwaltung bis Mitte Oktober abgeschlossen sein. Dann ist rund eine Viertelmillion Euro verbaut, bereitgestellt von Bund und Land. 

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