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Müll, wo man nur hinsieht

Sächsische Schweiz. „Es gibt wohl nichts was es nicht gibt, wenn die „Aktion Sauberes Gebirge“ mal wieder Müll einsammelt. Fahrräder, früher auch mal einen Kühlschrank und jede Menge ausrangiertes Papier.

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Sächsische Schweiz. „Es gibt wohl nichts was es nicht gibt, wenn die „Aktion Sauberes Gebirge“ mal wieder Müll einsammelt. Fahrräder, früher auch mal einen Kühlschrank und jede Menge ausrangiertes Papier. Bereits zum 24. Mal haben sich die wackeren Bergsteiger vom Sächsischen Bergsteiger Bund und Naturschutzhaus getroffen, um die Berge des Sächsischen Schweiz vom Müll zu befreien. Es hat sich wieder mal gelohnt. Denn über 100 Müllsäcke haben die 250 Helfer am Sonnabend füllen können. „Mehr als sonst“, bilanziert Aktionsleiter Winfried Popelka enttäuscht. Besonders die Felsen rund um Rathen hatten den Herbstputz dringend nötig. Hier haben die Kletterer offensichtlich noch so viel Energie, dass sie neben dem Bergsteigen noch Bonbons lutschen oder Brote kauen können. Die Verpackung landet dann in der Natur und muss von Popelka und seinen Helfern mühsam aufgeklaubt werden. Doch auch in Königstein, Bielatal, Schmilka und an der Ostrauer Mühle gab es jede Menge zu tun. Zum 25. Jubiläum im nächsten Jahr haben sich die Umweltschützer den Sebnitzer Raum vorgenommen. Rund um Hinterhermsdorf wurde früher schon mal geputzt, doch das ist wieder eingeschlafen. Dabei sieht es dort nicht besser aus. (SZ)