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Museum stellt Einwanderergeschichte vor

Das Gottfried-Silbermann-Museum in Frauenstein erzählt in loser Folge „Frauensteiner Geschichten“. Das bedeutet, dass in Sonderausstellungen Personen aus der Stadthistorie näher vorgestellt werden. Derzeit wird sich dabei um einen Mann gekümmert, der erst spät in seinem Leben in den Ort kam.

Das Gottfried-Silbermann-Museum in Frauenstein erzählt in loser Folge „Frauensteiner Geschichten“. Das bedeutet, dass in Sonderausstellungen Personen aus der Stadthistorie näher vorgestellt werden. Derzeit wird sich dabei um einen Mann gekümmert, der erst spät in seinem Leben in den Ort kam. „Ab sofort kann man eine kleine, erfolgreiche Einwanderergeschichte in einer Vitrinenschau sehen“, sagt Museumsleiterin Juliane Herber.

„Im Rahmen der Sonderausstellungsreihe wird der Schuhmachermeister Franz Zelinka vorgestellt.“ Zelinka wurde 1852 geboren und wanderte 1880 in das Königreich Sachsen ein, wurde sechs Jahre später deutscher Staatsbürger und ließ sich dann in Frauenstein nieder, wo er 1892 die Bürgerrechte erhielt und seine Schuhmacherwerkstatt in der Wassergasse gründete. „Die Ausstellung zeigt verschiedene Fotos, Objekte und Dokumente aus seinem Leben“, so Herber. „Seine Söhne kämpften im 1. Weltkrieg und sandten zahlreiche Postkarten, von denen sich einige bis heute erhalten haben.“

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Möglich wurde die Ausstellung durch die Hilfe der Frauensteinerin Hildegard Kempe. Die Reihe „Frauensteiner Geschichten“ ist Teil eines Projektes des Museums, das sich noch in seiner Anfangsphase befindet. (fp)