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Museumschef kritisiert Mitstreiter

Der Museumsleiter legt sein erstes Konzept für Großenhain vor. Doch das wird zurückgegeben.

Von Birgit Ulbricht

Großenhain. Der Stadtrat ist der Meinung, Museumschef Dr. Jens Schulze-Forster und Fördervereinsvorsitzender Kai-Uwe Schwokowski sollten noch einmal miteinander reden. Schwokowski hatte im letzten Stadtrat am Museumskonzept von Schulze-Forster herumgekrittelt. Anlass ist der Absatz „Zusammenarbeit mit dem Förderverein“.

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Folgenden Passus wollte er gestrichen haben: „Da der vereinbarte ehrenamtliche Aufsichtsdienst am Wochenende nicht mehr gebraucht wird, hat das Museum den Vertrag zum Jahresende gekündigt. Ausbaufähig ist die Teilnahme der Vereinsmitglieder an den Veranstaltungen des Museums. Leider findet auch keine nennenswerte inhaltliche Zusammenarbeit statt. Die Anregung, sich einzubringen, wird nur von wenigen wahrgenommen. Um den Austausch zu fördern, informiert die Museumsleitung mindestens einmal im Jahr den Förderverein exklusiv über die aktuelle Arbeit und weitere Planung.“

Stadtrat Wolfgang Sauer sagte, der Stadtrat könne das Konzept des Museumsleiters nicht einfach ungefragt verändern. Anwesend war dieser selbst jedoch nicht. Daraufhin schlug Stadtrat Claus Hönicke vor, die beiden Herren sollten zuerst einmal die Einschätzung ihrer Zusammenarbeit besprechen und dem Stadtrat danach dann eine gemeinsame Formulierung vorlegen.