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Museumsverbund im Heidebogen ist gegründet

Die Museen in der Heidebogenregion arbeiten künftig enger zusammen. Gemeinsam wurde jetzt die geplante Gründung eines Museumsverbundes beschlossen. Konkrete Informationen zu Struktur und Inhalt werden gegenwärtig erarbeitet.

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Die Museen in der Heidebogenregion arbeiten künftig enger zusammen. Gemeinsam wurde jetzt die geplante Gründung eines Museumsverbundes beschlossen. Konkrete Informationen zu Struktur und Inhalt werden gegenwärtig erarbeitet. Erste Ergebnisse sollen im Januar vorliegen, informiert das Heidebogen-Management.

Ziel des Verbundes ist es, möglichst alle der rund 25 Museen im Heidebogen zu erhalten. Der Bevölkerungsrückgang wird zunehmend zur Gefahr für die Häuser. Vor allem für jene, die nur dank des Engagements einiger weniger Privatleute am Leben gehalten werden. Ein Netzwerk macht es leichter, zu werben. Auch Schulungen für die meist ehrenamtlichen Mitarbeiter und museumspädagogische Angebote für Besuchergruppen können gemeinsam leichter organisiert werden. Um diese und weitere Fragen ging es jetzt bei der ersten Zusammenkunft der Museumsvertreter in Königsbrück. Als wichtiges Thema kristallisierte sich dabei die wissenschaftliche Begleitung und Beratung vor allem der kleinen Museen heraus. Hilfe bei der Suche nach geeigneten Mitstreitern bzw. die Recherche nach Fördermitteln wünschen sich alle Teilnehmer vom Verbund. Die großen Museen drängten besonders auf eine gemeinsame Datenbank. Zuerst soll aber eine gemeinsame Internetseite entstehen. (SZ)