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Musik bedeutet für sie alles

Wenn die drei Jungs von Call Jamie die Bühne betreten, erwacht der Saal zum Leben. Seit der Gründung der Band vor einem reichlichen Jahr hat sich in Dresden schnell herumgesprochen, dass es sich lohnt, ihre Show zu sehen.

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Von Julia Reimer

Wenn die drei Jungs von Call Jamie die Bühne betreten, erwacht der Saal zum Leben. Seit der Gründung der Band vor einem reichlichen Jahr hat sich in Dresden schnell herumgesprochen, dass es sich lohnt, ihre Show zu sehen. Paul (20, Gitarre und Gesang), Oli (17, Schlagzeug) und Eric (21, Bass) verstehen es, den Massen ordentlich einzuheizen.

Mit punkig-poppigen Riffs und viel Talent an ihren Instrumenten entwickeln sie Ohrwurmmelodien, die das Publikum so schnell nicht wieder vergisst. So spielte die junge Band 2008 bereits über 30 Auftritte, einige davon bei einer kleinen Tour durch das Nachbarland Polen.

Musik bedeutet alles für mich

Für die vielen Auftritte verantwortlich ist maßgeblich Emotion is dead, die Booking-Agentur von Flying Windmill-Frontmann Cornelius Henker. Neben anderen jungen Bands managt er die Konzerte von Call Jamie. Dadurch standen die drei Jungs schon mit „Fire in the Attic“, „CF98“ und „The Flatliners“ aus Kanada auf der Bühne.

Doch dass sich die Band bei jedem Konzert mehr Fans erspielt, liegt vor allem an ihrer Einstellung: „Musik bedeutet alles für mich“, sagt Oli, der auch erfahrene Schlagzeuger alt aussehen lässt. Genau wie Paul ist Oli schon seit September 2007 bei Call Jamie dabei. Mit dem damaligen Bassisten Alex (17) spielten sie schon von Anfang an viele Shows, die die Nachwuchsmusiker an ihren Instrumenten und auf der Bühne reifen ließen. Alex verließ die Band nach der gemeinsamen Tour durch Polen im Oktober 2008, Eric machte als neuer Bassist Call Jamie wieder komplett.

Das sie auch in der neuen Formation begeistern, zeigten die Jungs vor acht Tagen im Beatpol. Dort spielten sie beim Prexx um einen der beiden Auftritte beim Gymmixx-Festival im März. Am Ende mussten sie sich lediglich Funkstille geschlagen geben. So sind sie auch bei der großen Gymnasien-Party dabei. Nach einigen Tagen im Studio könnt ihr euch Call Jamie auch ins CD-Regal stellen. Auf ihrer ersten EP „Panacea“ sind drei selbst geschriebene Songs der Jungs zu hören. Auf einen Plattenvertrag warten sie allerdings noch. Die talentierten und sympathischen Musiker, die in ihren Songs kein Blatt vor den Mund nehmen, wollen darauf nicht mehr lange warten.

www.myspace.com/calljamie