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Musiker mit verwirrendem Namen

Der Name verwirrt. Denn Johann Gottlieb Schneider wurde von seinem die gleichen Vornamen tragenden Vater in Klavier und Orgel sowie Violine, Viola, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn, Trompete und Posaune ausgebildet.

Der Name verwirrt. Denn Johann Gottlieb Schneider wurde von seinem die gleichen Vornamen tragenden Vater in Klavier und Orgel sowie Violine, Viola, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn, Trompete und Posaune ausgebildet. J. G. Schneider junior kam am 28. Oktober 1789 in Alt-Gersdorf zur Welt. Er wurde ein bekannter Organist und starb am 13. April vor 150 Jahren in Dresden.

1811 wurde er zum Organisten der Paulinerkirche in Leipzig berufen. Bei einer Reise in seine Heimat 1812 lernte er die Görlitzer Sonnenorgel kennen, bewarb sich um die vakante Organistenstelle und wurde nach einem Probespiel einstimmig ernannt. Er trat der Freimaurerloge „Zur gekrönten Schlange“ bei. 1825 bewarb er sich um die Organistenstelle an der Dresdner Katholischen Hofkirche, die er bis zu seinem Tode innehatte. Außerdem war er dort Direktor der Dreyssigschen Singakademie. Schneider hatte einen hervorragenden Ruf, galt vielen als „Orgelkönig“. Er war mit Robert Schumann befreundet, und Felix Mendelssohn Bartholdy empfahl ihn seinen Studenten am Leipziger Konservatorium als Lehrer.

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Allerdings hinterließ Schneider nur wenige Kompositionen, darunter Fantasien und Fugen in c- und d-Moll sowie das Thema mit Variationen A-Dur, das lange Zeit dem Komponisten Johann Schneider zugeschrieben wurde. Um die Namensverwirrung komplett zu machen, sind auch seine Brüder Friedrich Schneider und Gottlieb Schneider als Musiker bekannt. (SZ/rs)