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Muskator-Planungen gehen voran

Nach einem Termin im Rathaus ist der Investor zuversichtlich, was sein Vorhaben angeht. Im September will er es den Räten präsentieren.

Muskator-Investor Michael Andris schaut wieder zuversichtlich in die Zukunft.
Muskator-Investor Michael Andris schaut wieder zuversichtlich in die Zukunft. ©  Sebastian Schultz

Riesa. Michael Andris will seine Pläne für das ehemalige Muskator-Gelände in der nächsten planmäßigen Stadtratssitzung vorstellen. Das hat der Investor der Sächsischen Zeitung mitgeteilt. „Ich habe eine Einladung für die Sitzung im September erhalten“, erklärte Andris am Donnerstag. 

Nach einem Gespräch im Riesaer Rathaus sei er auch wieder deutlich zuversichtlicher, was die Umsetzung des Vorhabens angeht. Die Stadt habe in mehreren strittigen Punkten Entgegenkommen signalisiert. Michael Andris spricht von einvernehmlichen Gesprächen. 

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„Wir sind auf einem guten Weg, es sieht viel besser aus als bisher.“ Noch vor wenigen Wochen hatte sich der Karlsruher darüber beklagt, dass die Stadt seinem Projekt sehr verhalten gegenüberstehe.

Eine deutliche Ansage machte der Investor, was einen Abriss der Silos auf dem Gelände angeht. „Wir würden da über Abrisskosten in Höhe von 1.000 bis 2.000 Euro pro Quadratmeter reden.“ Bei einer Grundfläche von 1800 Quadratmetern, wohlgemerkt. Das sei bei Weitem zu viel. 

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In einem Brief an alle 30 Räte stellt Michael Andris seine Pläne für das Gelände vor – und führt aus, wo er noch Probleme sieht.

Auch über den Erhalt der alten Hafenanlagen könne man zwar reden. „Für mich sind die Bauten dort aber ökonomisch gesehen mehr oder weniger sinnlos.“ Ein Café an der Stelle sei angesichts der zuvor notwendigen Investitionen schwer zu betreiben. „Wer soll dann die Miete bezahlen?“

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