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Mutige Schritte sind immer gut

über die gerettete Kirchmühle

Anja Weber

Wer sich heutzutage ein Denkmalhaus kauft, der muss optimistisch und enthusiastisch zugleich sein und seine Heimat lieben. Bei Hendrik Thomann scheint sich alles zu vereinen. Dazu kommen technisches Verständnis und Geschick. Und es ist gut, dass er auch regelmäßig die Klassentreffen besucht. Für die Langenwolmsdorfer ist das ein Glücksfall gewesen. Man mag es sich kaum vorstellen, wenn ein anderer die Mühle gekauft hätte, als Spekulationsobjekt vielleicht. Dann wäre von der Kirchmühle vielleicht schon gar nicht mehr viel übrig und sie würde als leer Hülle dahinvegetieren. Durch einen mutigen Schritt ist es gelungen, das Haus zu erhalten, und zwar vor allem auch für die Langenwolmsdorfer. Denn mit der Kirchmühle verbinden sich für viele ganz persönliche Erinnerungen. Kommen sie jetzt an der Mühle vorbei, können sie sagen: Die Mühle lebt. Dank des Engagements von Hendrik Thomann. Dass er richtig lag, zeigt die riesige Resonanz am gestrigen Mühlentag. Und das sollte sicherlich auch jenen zu denken geben, die über die Zukunft der Wasserzufuhr und der Genehmigung für den Mühlenbetrieb entscheiden. Denn da ist noch einiges ungeklärt. Und wer schon solch einen Schritt wagt, dem sollten nicht noch dicke Mühlsteine in den Weg gerollt werden.

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