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Mystische Zeichen

Naturfotograf Dirk Ehrentraut überzeugte Jurys und punktete mit seinen Bildern international. Seitdem ist er viel unterwegs.

Von Anja Weber

Bei Deutschlands größtem Fotowettbewerb den Preis „Glanzlichter der Naturfotografie“ zu gewinnen, ist schon etwas Besonderes. Dreimal hintereinander unter den besten internationalen Naturfotografen zu sein und damit einen lupenreinen Hattrick zu landen, das schaffte der Helmsdorfer Hobbyfotograf Dirk Ehrentraut.

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Lecker und von hier
Lecker und von hier

Vom 30. Oktober bis 22. November wird's köstlich: Bei den Kulinarischen Wochen in der Sächsischen Schweiz stehen regionale Spezialitäten auf der Karte.

Das Preisträgerfoto von 2013 „Salzringe“. Die Kreise sehen aus wie mystische Zeichen. Sind sie es wirklich? Foto: Dirk Ehrentraut
Das Preisträgerfoto von 2013 „Salzringe“. Die Kreise sehen aus wie mystische Zeichen. Sind sie es wirklich? Foto: Dirk Ehrentraut

Mit seinem Bild „Steinkunst“ konnte er jetzt ein einen weiteren Preis gewinnen. Vorangegangen waren die Bilder „Engpass“ im Jahr 2014 und „Salzringe“ (Foto rechts) ein Jahr zuvor. In diesem Jahr war mit 21 790 eingereichten Bildern ein neuer Teilnahmerekord aufgestellt worden. Die auserwählten Glanzlichter 2015 werden im Rahmen einer Wanderausstellung unter anderem in Chemnitz gezeigt.

Der heute 43-jährige Dirk Ehrentraut hat die Begeisterung für die Fotografie in fernen Ländern entdeckt. Auch in der Sächsischen Schweiz findet er viele reizvolle Motive, und so klingelt der Wecker regelmäßig vorm ersten Hahnenschrei. Einige seiner schönsten Bilder hat er in Kalendern veröffentlicht und freut sich auf neue Gelegenheiten, seine Bilder öffentlich auszustellen. In Zusammenarbeit mit dem Gogelmosch-Haus Stolpen gibt er sein Wissen zudem in einem Fotoworkshop weiter. Zum Tag des offenen Denkmals in Stolpen am 13. September wird eine Auswahl der Teilnehmerbilder des diesjährigen internationalen Wettbewerbs zu sehen sein.

Doch wie ist Dirk Ehrentraut zum Fotografieren gekommen? Bei einer Reise in die USA fotografierte seine Frau dort ein Bild nach dem anderen, das steckte ihn schließlich an. Und er griff selbst zur Kamera. Heute ist er froh darüber. Eines seiner Siegerbilder widmete er seinem verstorbenen Vater Siegfried Ehrentraut, der seine Interessen immer unterstützt hat, den Erfolg aber nicht mehr mit ihm teilen kann. Dirk Ehrentraut ist praktisch ständig auf der Suche, den richtigen Blick für Details und den Fotoapparat hat er immer dabei. Schon mehrmals hat er sich an großen Foto-Wettbewerben beteiligt und er ging nie ohne Preis nach Hause.

Auch wenn Dirk Ehrentrauts preisgekrönte Bilder in den USA aufgenommen wurden; er fotografiert auch gern die Schönheiten vor seiner Haustür. Ein immer wiederkehrendes Motiv in seinen Aufnahmen ist die Burg Stolpen, die er schon in verschiedensten Wetterlagen und Jahreszeiten abgelichtet hat. Andere Lieblingsmotive sind die Landschaften und Felsgebilde der Sächsischen Schweiz oder Blumen, meist in freier Natur.

Informationen: www.dirk-ehrentraut.de