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Nach vier Jahren muss das Gymnasium Bühlau bereits anbauen

Die Bühlauer Schule ist so beliebt, dass sie sechs Züge pro Jahrgang aufnimmt. Doch die passen nicht ins neue Haus.

Nach reichlich Zoff im Vorfeld kann das neue Haus für das Gymnasium Bühlau endlich gebaut werden. Die Streitigkeiten um den Park–&–Ride-Platz, auf dem der Erweiterungsbau entstehen soll, sind beigelegt, wie Straßenbauamtsleiter Reinhard Koettnitz mitteilt. Zwar ist weiter ungeklärt, wo die Pendler ihre Autos auf den bereits vollen Bühlauer Straßen abstellen sollen, doch alle Widersprüche gegen die Parkplatzsperrung sind bearbeitet.

Auf dem ehemaligen Parkplatz wird nun ein dreigeschossiges Haus gebaut, in dem ab Februar 2016 die fünften und sechsten Klassen Platz finden. Es entstehen zwölf Klassenzimmer sowie Fachkabinette für Kunst und Musik, Gesellschaftswissenschaften, Informatik und Naturwissenschaften. Außerdem ein Lehrerzimmer und Nebenräume. Die Bauarbeiten für das Erweiterungsgebäude haben offiziell am 10. Juni begonnen. Doch schon in den Monaten zuvor wurden Bäume gefällt und Zäune abgebaut. Drewag und Stadtentwässerung haben Versorgungsleitungen verlegt. „Demnächst starten die Arbeiten im Tiefbau an der Regenwasserrückhaltung und anschließend am Rohbau. Dieser soll bis März 2015 abgeschlossen sein“, schreibt das Presseamt. Bis Februar 2016 sollen auch die Außenanlagen fertig und nutzbar sein. Im Stammhaus, das auch erst im August 2010 fertig geworden ist, wurde bereits der Speisebereich vergrößert.

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„Mit dem Erweiterungsbau wird es möglich, das bisher vierzügige Gymnasium in Zukunft sechszügig zu führen“, so das Presseamt. Derzeit lernen hier 883 Schüler in den Klassenstufen fünf bis elf. Im kommenden Jahr legen die ersten Schüler ihr Abitur ab. Das Gymnasium auf der Quohrener Straße 12 ist barrierefrei erreichbar. Für den Neubau stellt die Stadt rund 8,3 Millionen Euro zur Verfügung. (SZ/kh)