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Nachbarn bedauern Stillstand beim Radweg

Bei der geplanten Verbindung Gröditz-Prösen geht es nicht voran. In Brandenburg sieht man das mit Sorge – und erkennt noch andere Probleme.

Momentan nutzen viele Radler zwischen Gröditz und Prösen die B169. Denn der seit Jahren geplante Radweg lässt noch immer auf sich warten.
Momentan nutzen viele Radler zwischen Gröditz und Prösen die B169. Denn der seit Jahren geplante Radweg lässt noch immer auf sich warten. © Eric Weser

Gröditz/Prösen/Elsterwerda. In der Gröditzer Nachbargemeinde Röderland bedauert man, dass es mit der geplanten Radweg-Verbindung entlang der B169 zwischen dem Ortsteil Prösen und der sächsischen Nachbarstadt Gröditz derzeit nicht vorangeht. "Der Weg würde die Fahrt der Prösener, die Erledigungen im nahegelegenen Gröditz tätigen, deutlich sicherer machen und viel genutzt werden", zitiert die Lausitzer Rundschau Andrea Knothe vom Bauamt der Gemeinde Röderland. 

Unter anderem erhofft man sich von dem neuen Weg auch eine bessere Anbindung der südbrandenburgischen Region um Elsterwerda an den überregional bekannten wie beliebten Elberadweg, der über den Floßkanal-Radweg erreicht werden kann. 

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Problematisch bewertet man in der Gemeinde Röderland den Zustand dieses Wegs insbesondere zwischen Prösen und Elsterwerda. Statt einem befestigten Radweg besteht die Strecke entlang dem Floßkanal eine schmale, geschotterte Spur.  Für den Ausbau fehlt der Stadt Elsterwerda aber das Geld, so die LR unter Bezug auf die Bürgermeisterin, Anja Heinrich (CDU). (SZ/LR)

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