merken
PLUS

Nachfrage lässt Mieten steigen

Drei- und Vierraumwohnungen sind besonders gefragt. Sie kosten bis zu elf Euro pro Quadratmeter.

Von Christiane Raatz

Die große Nachfrage nach Wohnraum lässt die Mieten in Dresden in allen Lagen weiter steigen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser Dresden 2013/2014 des Beratungs- und Vermittlungsunternehmens für Gewerbeimmobilien Engel & Völkers Commercial.

Anzeige
Berufsakademie Sachsen wird 30
Berufsakademie Sachsen wird 30

Die Staatliche Studienakademie Bautzen ist eine von sieben Einrichtungen der Berufsakademie. In Bautzen wird noch 70 Jahre Ingenieurstudium gefeiert.

Wer eine Wohnung in einer sehr guten Lage mieten möchte, zahlt derzeit laut Bericht zwischen 7,20 und 11,10 Euro pro Quadratmeter – kalt. Zu den Bestlagen zählen in Dresden die Viertel Weißer Hirsch, Blasewitz und zunehmend das Quartier rund um den Neumarkt. „Hier werden derzeit die höchsten Mieten in der Stadt erzielt“, sagt Geschäftsführer Stefan Rischke. Ansonsten reiche die Spanne von 4,50 Euro pro Quadratmeter in einfachen bis hin zu neun Euro in den guten Lagen. Begehrt und knapp seien in Dresden vor allen Wohnungen mit drei bis vier Zimmern.

Auch für Investoren ist der Markt interessant: Zusammen mit Berlin, Potsdam und Leipzig gehört Dresden zu den ostdeutschen Immobilienstandorten mit den vielversprechendsten Aussichten. Das zeigt die aktuelle Studie „Immobilienmärkte Berlin und Ostdeutschland“.

Für Einzelhandelsimmobilien konnten Vermieter 2012 hier die zweithöchsten Mieten im Vergleich der 22 ostdeutschen Städte (ohne Berlin) erzielen. Bis zu 110 Euro pro Quadratmeter wurden für kleinere Flächen verlangt.

Auch die Preise für Eigentumswohnungen und Eigenheime sind laut Bericht gestiegen. Eigentumswohnungen kosteten rund zwei Prozent mehr und wurden für 1 400 bis 4 500 Euro pro Quadratmeter verkauft.