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Chemnitz

Deshalb trifft sich das Gericht im Dönerladen

Im Prozess um die Tötung von Daniel H.  kommt das Landgericht Chemnitz mitten in der Nacht zum Tatort. Der Termin hat  etwas mit den Sichtverhältnissen zu tun. 

Polizisten während der Tatortbesichtigung am Döner-Laden in Chemnitz: Ein Zeuge hatte ausgesagt, aus einem Fenster des Imbisses das Tatgeschehen beobachtet und den Angeklagten dabei erkannt zu haben. © Sebastian Willnow/dpa

Chemnitz. Um kurz vor 22 Uhr ist an diesem Tag Schluss im Dönerladen Alanya in Chemnitz. An anderen Abenden gibt es hier für die Nachtschwärmer und Partygänger noch bis in die späte Nacht Essen und Trinken. Doch am Mittwoch übernimmt die Polizei das Kommando in dem großen Imbiss. Eine ganze Hundertschaft rückt zweieinhalb Stunden vor Beginn des außergewöhnlichen Gerichtstermins an. Mit Absperrgittern und -bändern riegeln Beamte das Alanya und kurz darauf auch einen Teilabschnitt der Brückenstraße ab. Mit einem Sprengstoffhund kontrollieren sie den Verkaufsraum sowie die obere Etage.

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