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Neptun in Lagerhalle

Zwinger. Originale Figuren aus dem Zwinger werden in neuem Depot untergebracht.

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Eigentlich gehören sie zum Nymphenbad im Zwinger: Neptun und seine Frau Amphitrite und Triton und Nereide. „Die originalen Figuren sind aber schon lange nicht mehr im Zwinger, sie standen zuletzt im Skulpturengarten des Albertinums“, sagt Ludwig Coulin vom Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB). Gestern wurden die etwa 1,80 Meter hohen Fluss-Göttergruppen in das neue Depot der Zwingerbauhütte an der Kleinen Packhofstraße gebracht. Das Gebäude wurde innerhalb von sieben Monaten errichtet, hat eine Fläche von rund 300 Quadratmetern und kostete 190 000 Euro. „Zu Fuß können jetzt die Bildhauer und Steinmetze vom Depot zum Zwinger gehen“, sagt Coulin. Nähe zu den Bauwerken sei wichtig. Nur so könne optimaler Denkmalschutz gewährleistet werden. Die Zwingerbauhütte dient auch als Lager und Atelier. „An den Originalen können wir arbeiten, studieren, forschen“, so Coulin. „Alles sind wichtige Dokumente, die uns zeigen, wie in der Barockzeit Stein behauen wurde.“ Derzeit umfasst das Depot 78 Skulpturen, Schmuckvasen und Putten, etwa 800 schützenswerte Architektur-Ausbauteile, Fundstücke, Fragmente vom Zierwerk des Zwingers und etwa 180 Abgüsse und Formen. Neptun, Amphitrite, Triton und Nereide bleiben dauerhaft in diesem Lager. Ersetzt wurden sie schon vor einiger Zeit durch Kopien. (iw)

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