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Neubaukomplex entsteht am Schützenplatz

Im Frühjahr 2015 soll der fünf Millionen Euro teure Neubau mit zwölf Wohnungen fertig sein. Dort war einst eine Viehweide.

© Visualisierung: HBH Immobilien

Von Linda Barthel

Das Gebiet rund um den Schützenplatz hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der Dresdner Spitzenlagen entwickelt. Mithilfe der Dresdner Columbus Bauprojekt GmbH sind an der ehemals brachliegenden städtischen Fläche nahe des Herzogin Gartens mittlerweile Hunderte neue Wohnungen entstanden. Auch das Unternehmen HBH Immobilien baut jetzt auf dem zentrumsnahen Areal. Gegenüber des Dresdner Volkshauses entsteht ein sechsgeschossiger Komplex mit zwölf Eigentumswohnungen.

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Die Firma hat das insgesamt rund 1.750 Quadratmeter große Grundstück im vergangenen Jahr gekauft. Es war eines der letzten freien Areale am Schützenplatz. „Die Entwicklung des Gebiets hat uns einfach überzeugt und das Grundstück liegt auch sehr zentral“, sagt Jens Heider, geschäftsführender Gesellschafter bei HBH.

Die in dem Neubaukomplex entstehenden Wohnungen sind zwischen 109 und 250 Quadratmetern groß und haben drei bis sechs Räume. Das Haus wird barrierefrei mit Aufzug gestaltet. Außerdem gibt es später eine Tiefgarage mit 18 Stellplätzen. Im Frühjahr kommenden Jahres soll der knapp fünf Millionen Euro teure Bau abgeschlossen sein. Die Wohnungspreise liegen zwischen 2.500 und 3.200 Euro pro Quadratmeter.

Doch im Haus soll später nicht nur gewohnt werden. Zur Straße hin sind sowohl im Erdgeschoss als auch in der ersten Etage jeweils Büroflächen geplant. Rings um das Gebäude wird es grün. „Die Wohnung im Erdgeschoss bekommt zudem eine Terrasse, und dort ist auch ein Pavillon möglich“, sagt Architekt Günther Tschiesche. Im hinteren Teil ist eine Gemeinschaftsfläche mit Spielgeräten vorgesehen. Diese entsteht auf einem Areal mit langer Geschichte. Denn der Schützenplatz ist der Rest einer alten städtischen Viehweide, die im 15. Jahrhundert mit Gärten belegt war. Ab 1623 wurde hier verstärkt gebaut, denn der benachbarte herzögliche Garten vergrößerte sich zusehends. Deshalb mussten die Vorstädter nach und nach ihre Grundstücke abgeben.

Anno 1851 baten die Anwohner die Stadt dann jedoch darum, die innerstädtische Gegend von Viehweide in Schützenplatz umzubennen.