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Neudorfer Kinder bekommen einen Spielplatz

Die Eltern im Ort engagieren sich schon lange für einen Treff. Dank Förderung geht’s jetzt voran.

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Er soll Kinderheide heißen, der neue Treffpunkt an der Straße durch Neudorf. Im Mittelpunkt dieses Platzes soll es einen Spielplatz geben. Das wünschen sich vor allem die Eltern, die sich seit 2012 engagieren und Spenden sammeln, um das Projekt zu stemmen. In Neudorf wohnen bei insgesamt etwa 150 Einwohnern immerhin 20 Kinder. Nun bekommen die Eltern sogar Hilfe durch die Gemeinde Malschwitz. Im Förderprogramm für die ländliche Entwicklung werden nämlich Spielgeräte gefördert. Und da Geld noch aus dem vergangenen Förderzeitraum jetzt zur Verfügung steht, hat der Gemeinderat zugestimmt, die nötigen Eigenmittel dazuzugeben. Von den insgesamt 16 000 Euro gibt es 10 000 Euro Förderung.

Doch nicht nur den Spielplatz soll es geben. Schon jetzt wird der Parkplatz an der Alten Schulstraße gern von Radtouristen genutzt. Die Leiterin des Malschwitzer Infrastrukturamtes, Nicole Stephan, weiß, dass dort oft Fahrzeuge mit Radanhängern oder Aufbauten halten, die dann weiter ins ausgeschilderte Radwegenetz, zum Beispiel verläuft der Spreeradweg durch Neudorf, starten. „Für die Touristen, sei es mit Rad oder zu Fuß, soll dann eine Sitzgruppe entstehen“, weiß Nicole Stephan.

Annett Jakob von der Elterninitiative in Neudorf freut sich schon auf das Frühjahr. „Dann werden wir mit der Vorbereitung beginnen“, sagt sie. Eine Sitzgruppe soll nun gekauft werden. „Wir haben das Glück, dass das ganze Dorf mitzieht“, sagt Annett Jakob. So kamen immerhin schon 2 000 Euro an Spenden zusammen, unter anderem durch ein Kinderfest. Außerdem hoffen die Neudorfer auf weitere Hilfe. Einige Unternehmer werden noch angesprochen, auch Sachspenden in Form von Material für den Platz kommen den Initiatoren sehr gelegen. Auch ein Insektenhotel gibt es schon, Sträucher sollen gepflanzt werden. „Wir hoffen, dass dann bald die Bestätigung für die Fördermittel kommt, damit auch die Spielgeräte in Auftrag gegeben werden können“, sagt Annett Jakob. Das Projekt wird dann voraussichtlich von einer Firma aus dem Oberland umgesetzt. „Die Kontakte kamen durch Leute aus dem Dorf zustande“, sagt Annett Jakob. (SZ/kf)