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Neue Bäume für den Görlitzer Weinberg

Seit Donnerstag lässt die Stadt Ersatz für die gefällten Buchen und Fichten pflanzen. Erst einmal aber nur an einer Stelle.

Der Forstunternehmer Frank Stübner aus Sohland pflanzt am Weinberg in Görlitz 800 Stieleichen und 300 Hainbuchen.
Der Forstunternehmer Frank Stübner aus Sohland pflanzt am Weinberg in Görlitz 800 Stieleichen und 300 Hainbuchen. © Nikolai Schmidt

Sie sind viele, aber sie sind winzig: Insgesamt lässt die Stadt Görlitz am Weinberg 1.100 neue Bäume pflanzen: 300 Hainbuchen und 800 Stieleichen. Am Donnerstag haben die Arbeiten begonnen. „Das ist der erste Ersatz für all die abgestorbenen Bäume, die wir in den vergangenen Wochen hier fällen mussten“, sagt Steffen Leder vom Sachgebiet Stadtgrün im Rathaus. Die Eichen sind einjährig, 30 bis 40 Zentimeter hoch, die Buchen immerhin schon dreijährig und 60 bis 80 Zentimeter hoch.

Es könnten noch mehr Bäume absterben

Gepflanzt wird ausschließlich auf einer 75 mal 15 Meter großen Freifläche, die etwa 100 Meter vom Weinberghaus entfernt ist. Bei kleineren Freiflächen hingegen hält sich Leder mit Neupflanzungen lieber noch zurück. Er fürchtet, dass bei weiteren trockenen Sommern in den nächsten Jahren noch weitaus mehr alte Rotbuchen absterben und gefällt werden müssen. Die Fällungen könnten zur Gefahr für kleine, neugepflanzte Bäumchen werden. „Deshalb warten wir noch“, sagt er. Bei der 75 mal 15 Meter großen Freifläche hingegen hat er keine Bedenken: Dort steht nichts mehr, was auf die neuen Bäumchen fallen könnte.

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Die werden in Abständen von 50 Zentimetern bei einem Reihenabstand von zwei Metern gepflanzt. Das ist langfristig viel zu eng. „Aber wir müssen ja auch mit Ausfällen rechnen“, sagt Leder. Die, die es schaffen, sollen schnell in die Höhe gehen: „Wir wollen hier wieder einen dichten und keinen lichten Wald“, erklärt er. 

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