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Neue Einsatzkleidung für die Kameraden

Auch für Feuerwehrtechnik gab der Gemeinderat jetzt grünes Licht. Dank Förderprogrammen.

Noch befindet sich die Sirene auf dem Dach des Gemeindehauses in Hammerstadt. Für sie wird nun ein neuer Standort gesucht, da das Gebäude verkauft wird.
Noch befindet sich die Sirene auf dem Dach des Gemeindehauses in Hammerstadt. Für sie wird nun ein neuer Standort gesucht, da das Gebäude verkauft wird. © Foto: Rolf Ullmann

Rietschen. Die stete Verbesserung der Ausrüstung für die Freiwilligen Feuerwehren in der Gemeindewehr Rietschen bildet einen der wichtigsten Schwerpunkte in der Gemeinde. In ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr fassten die Mitglieder des Gemeinderats am Montagabend gleich drei Beschlüsse, die diesem Anspruch gerecht werden.

Einstimmig befürworteten sie den Kauf von persönlicher Dienst- und Schutzkleidung für die Kameraden. Dabei handelt es sich sowohl um eine Neubeschaffung als auch um den Ersatz von verschlissenen Kleidungsstücken. Die Kosten dafür belaufen sich auf insgesamt 10 000 Euro. Davon werden 75 Prozent aus einem Förderprogramm des Freistaats Sachsen bezuschusst. Der Gemeinde verbleibt damit eine Ausgabe von 2 500 Euro, die in den Haushaltsplan 2019 aufgenommen wird.

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Neue Sirene für Hammerstadt

Am Standort Hammerstadt soll eine elektronische Sirene auf einem Mast installiert werden. Das wird notwendig, da das Gemeindegebäude mit dem Jugendhaus, auf dem sich die Sirene jetzt befindet, verkauft wird. Die Signalanlage abzubauen und umzusetzen, ist aus abnahmetechnischen Gründen nicht möglich, hieß es. Daher bleibt nur eine Neubeschaffung. Auf den Einwand, das die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hammerstadt durch ihre Pieper alarmiert werden, entgegnete Bürgermeister Ralf Brehmer, das es notwendig sei, auch die anderen Einwohner des Ortsteils auf besondere Ereignisse akustisch hinzuweisen. Das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr befindet sich hinter dem Jugendhaus und ist zudem niedriger als dieses. Deshalb ist die Montage der Sirene mit ihren zwei Hörnern auf einem Mast vorgesehen. Dadurch ist es möglich, mit dem Schallpegel der Sirene einen Radius von etwa 400 Metern abzudecken. Die Realisierung des Vorhabens kostet etwa 10 000 Euro. Die Beschaffung von Sirenen wird mit 50 Prozent aus einem Förderprogramm unterstützt. Die Gemeinde Rietschen hat einen Eigenanteil von 5 000 Euro zu tragen. Der Gemeinderat bewilligte das Projekt, das ebenfalls in den Haushaltsplan 2019 aufgenommen wird, einstimmig.

Beschaffung zweier Systemtrenner

Für den Fall, dass die Feuerwehr bei einem Brand oder einer Ausbildung Wasser aus einem Ober- oder Unterflurhydranten des öffentlichen Trinkwassernetzes entnimmt, schreibt der Gesetzgeber den Einsatz von sogenannten Systemtrennern vor. Mit diesen Geräten soll verhindert werden, dass Löschwasser in das Trinkwasser gelangt. Für die Gemeindewehr Rietschen ist die Beschaffung von zunächst zwei Systemtrennern vorgesehen. Beide werden auf einem Fahrzeug der Feuerwehr stationiert. Die zwei Geräte kosten 2 400 Euro. Auch dafür gibt es eine Förderung von 75 Prozent. Damit entstehen der Gemeinde Rietschen Kosten von 600 Euro. Von Vorteil sei dabei, dass der Kauf im Rahmen einer Sammelbeschaffung mehrerer Wehren erfolgt. Dies ist vom Landkreis Görlitz bewilligt worden. Auch diesem Beschluss folgten die Gemeinderäte einstimmig.