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Neue Fördermittel für Görlitzer Altstadt

Während Bund und Land einige Straßen nicht länger fördern, sieht es um den Obermarkt und um die Elisabethstraße gut aus.

Von Ingo Kramer

Görlitz. Die Stadt Görlitz hat kürzlich für das neue Fördergebiet „Historische Altstadt-West“ von der Sächsischen Aufbaubank (SAB) eine Zuwendung für die Sanierung von Häusern, Straßen und Plätzen bewilligt bekommen. Das teilt Hartmut Wilke, Amtsleiter für Stadtentwicklung, jetzt auf SZ-Nachfrage mit. Eine genaue Zahl nennt er nicht, doch er erklärt, dass das Gesamtvolumen „nahe an das Antragsvolumen der Stadt heranreicht“. Damit sei das neue Fördergebiet grundsätzlich bestätigt. Wenn irgendwann auch der städtische Haushalt steht, aus dem der kommunale Eigenanteil finanziert wird, können die vorgesehenen Einzelmaßnahmen so verwirklicht werden, wie es in den bestehenden Fördergebieten längst praktiziert wird.

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Hintergrund ist, dass Bund und Land künftig insgesamt weniger Mittel im Förderprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz (SDP) zur Verfügung stellen. Um überhaupt noch Geld zu bekommen, musste die Stadt nachweisen, wo sich Probleme konzentrieren. Sie entschied sich dafür, das bisherige Fördergebiet aus Altstadt und Nikolaivorstadt 2014 abzuschließen und stattdessen ein neues Fördergebiet „Historische Altstadt-West“ zu beantragen. Es umfasst das Gebiet zwischen Elisabethstraße, Klosterplatz, Obermarkt und Langenstraße bis hin zur Hugo-Keller-Straße. Hier sieht die Stadt noch einen hohen Nachholbedarf bei Häusern, Straßen und Plätzen.