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Neue Gasleitungen fürs Oberland

Die Enso ersetzt an vielen Stellen alte Rohre aus Stahl durch neue aus Kunststoff. Die größte Baustelle gibt es in Großpostwitz.

Die alten Leitungen haben ausgedient, deshalb wird in den nächsten Wochen in Großpostwitz und weiteren Orten im Oberland gebaut. Der Energieversorger Enso investiert rund 400 000 Euro in sein Gasnetz und lässt alte Stahlleitungen durch neue aus Kunststoff ersetzen. Zum Teil werden auch ältere Netzanschlüsse erneuert.

Los geht es Ende April in Wilthen auf dem Sandweg. Ab Juli sind dann der Pichoweg und die Fabrikstraße dran. Zur gleichen Zeit werden etwa 500 Meter Leitung in der Albert-Schweitzer-Siedlung in Weigsdorf-Köblitz ausgetauscht.

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Die größte Baumaßnahme startet Ende Mai in Großpostwitz. Dort kommen entlang der Fabrikstraße rund 650 Meter neue Leitung in die Erde. Parallel dazu beginnen auch die Arbeiten in Rodewitz auf der Bederwitzer Straße und dem Bergweg.

Die alten Leitungen stammen zum Teil noch aus den 1920er-Jahren, teilt Enso-Sprecherin Claudia Kuba mit. Die neuen werden, sofern es die örtlichen Gegebenheiten zulassen, im sogenannten Relinig-Verfahren verlegt. Das heißt, das neue Rohr wird abschnittsweise in das alte eingeschoben und erhält so einen zusätzlichen Schutz. Außerdem sind so kaum Tiefbauarbeiten notwendig. Über den genauen Ablauf und mögliche Einschränkungen werden die jeweiligen Anlieger noch von der Enso schriftlich informiert.

Im Zuge der Bauarbeiten könnten bei Bedarf auch neue Hausanschlüsse eingerichtet werden, so die Enso-Sprecherin Claudia Kuba. Grundstückseigentümer an den genannten Straßen, die daran Interesse haben, können sich beim Regionalbereich Bautzen der Enso informieren. Für die Neuerrichtung eines Gasanschlusses zahlt das Unternehmen derzeit einen Zuschuss von 360 Euro. (SZ/MSM)

Infos zu Hausanschlüssen unter 03591 365525, www.enso-netz.de/erdgasanschluss