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Bautzen: Rohrwerke bieten neue Jobs

Die Firma DRS-Rohrwerke hat sich innerhalb eines Jahres verdoppelt. Und am Standort wird weiter gebaut.

Geschäftsführer Adnreas Seibel ist zufrieden mit der Entwicklung der DRS Rohrwerke.
Geschäftsführer Adnreas Seibel ist zufrieden mit der Entwicklung der DRS Rohrwerke. © SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Gute Nachrichten kommen aus dem Gewerbegebiet Salzenforst. Die Firma DRS-Rohrwerke ist gerade kräftig auf Wachstumskurs. Wie Firmenchef Andreas Seibel mitteilt, hat das Unternehmen in Bautzen aktuell 70 Mitarbeiter, fünf Auszubildende und neun Leiharbeiter. Gestartet war die Firma im Oktober letzten Jahres mit 37 Mitarbeitern. Und Seibel sucht noch immer – unter anderem in den Bereichen Innen- und Außendienst, in der Logistik und in der Qualitätssicherung. „Darüber hinaus würden wir gerne weitere neun bis zehn Mitarbeiter in der Produktion fest einstellen“, sagt Andreas Seibel.

Das Unternehmen, das Kunststoffleitungen in verschiedenen Größen für die Bauindustrie produziert, wächst auch räumlich. Eine 10.000 Quadratmeter große Außenlagerfläche wurden von August bis Ende Oktober gebaut und übergeben. Auf dem Areal lagern bereits Rohre aus neuer Produktion. Auf weitere 16.000 Quadratmeter wird gerade gebaut. Die Fläche soll bis Anfang März fertiggestellt werden, teilt der Chef des Unternehmens mit.

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Dass die Rohrwerke so schnell wachsen konnten, hat auch mit der benachbarten Firma zu tun. Anfang des Jahres gab der Autozulieferer Neue WMS Flocktechnik bekannt, dass er den Standort im Gewerbegebiet Salzenforst aufgeben will. Ein großer Auftrag war der Firma gekündigt worden. Von einem Verlust in Höhe von 1,3 Millionen Euro sprach der dortige Geschäftsführer. Andreas Seibel sah darin eine Chance und nahm schnell Kontakt mit der Geschäftsführung der Flocktechnik auf. Er fragte nach, ob er nicht das Werk samt Verwaltungshaus und Grundstück abkaufen könne. Und er hatte Erfolg. Anfang Juli wechselte das Firmengebäude den Besitzer.

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