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Bald will Sachsen auch die Kita-Regeln lockern

Nach der Wiedereröffnung der Einrichtungen halten Experten nun Lockerungen für möglich. Die betreffen auch Gruppengröße und draußen spielen.

Die Corona-Regeln in den sächsischen Kitas könnten bald gelockert werden.
Die Corona-Regeln in den sächsischen Kitas könnten bald gelockert werden. © Uwe Anspach/dpa

Nachdem Sachsen am 18. Mai den eingeschränkten Regelbetrieb in den Krippen, Kindergärten und Horten wieder aufgenommen hat, werden jetzt erste Änderungen an dem Hygiene- und Sicherheitskonzept geprüft. Das gab Kultusminister Christian Piwarz (CDU) am Donnerstag nach einem Treffen mit Gesundheitsexperten und Vertretern der Kita-Träger bekannt.

So soll es zwar wie bisher bei getrennten Kita-Gruppen bleiben, die innerhalb der Gebäude keinen Kontakt untereinander haben und jeweils von einem festen Erzieherteam betreut werden. Allerdings sollen die Gruppengrößen künftig nach oben angepasst werden dürfen. „Wenn zum Beispiel zwei bisher getrennte Gruppen mit jeweils 15 Kindern auf einer gemeinsamen Etage untergebracht sind, spricht nichts dagegen, dass künftig beide Gruppen zu einer zusammengelegt werden.“ 

Charlotte Meentzen
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Kitas in Sachsen sollen flexibler entscheiden können

Piwarz begründete dies unter anderem mit den Plänen der Staatsregierung, ab dem 6. Juni auch Familienfeiern mit bis zu 50 Personen zu erlauben. Im Außenbereich der Kitas könnte künftig sogar ein Aufeinandertreffen von Kindern aus verschiedenen Gruppen möglich werden. Denn laut den Gesundheitsexperten ist dort die Gefahr einer Ansteckung durch Aerosole deutlich geringer als in den geschlossenen Kita-Räumen.

Der Minister kündigte für nächste Woche eine entsprechende Handlungsempfehlung für alle Kitas an. Die könnten dann innerhalb des gültigen Konzepts deutlich flexibler agieren und entscheiden, sagte er.

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Probleme hätten viele Einrichtungen weiterhin mit der Personalsituation. So sei es schwierig, in den Früh- und Abendstunden die benötigten Betreuungskapazitäten anzubieten. Keine Änderung gibt es bei der täglichen Gesundheitsbestätigung. Diese werde auch künftig abgefordert. Sollte ein Kind wegen verdächtiger Symptome zum Arzt müssen, ist für seine Rückkehr in die Kita kein negativer Corona-Test nötig, sondern nur eine ärztliche Bescheinigung über die Betreuungstauglichkeit des Kindes.

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