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Neue Kita startet mit Hindernissen

Am Mittwoch öffnet die nagelneue Einrichtung in Waldheim. 120 Kinder haben Platz. Jedoch hält sich der Andrang in Grenzen.

Am heutigen Mittwoch öffnet die nagelneue Einrichtung an der Waldheimer Breuningstraße – Andrang herrscht dabei aber nicht.
Am heutigen Mittwoch öffnet die nagelneue Einrichtung an der Waldheimer Breuningstraße – Andrang herrscht dabei aber nicht. © Frank Korn

Waldheim. Die interne Eröffnungsfeier für die Mitwirkenden, das Team sowie Eltern und Kinder in der neuen Kindertagesstätte an der Breuningstraße in Waldheim ist aufgrund der Corona-Krise ausgefallen. Dennoch soll der Betrieb in der Einrichtung am Mittwoch wie geplant anlaufen.

Zunächst nur Notbetreuung

„Die Kita startet mit einer Notbetreuung“, sagte Bürgermeister Steffen Ernst (FDP). Das sei nicht der Start, den man sich vorgestellt habe, doch sei die Situation nicht zu ändern. „Derzeit haben wir zwei Kinder in der Notbetreuung“, sagt Katja Sammler, stellvertretende Geschäftsführerin der Kindervereinigung Leipzig, die für die Einrichtung die Trägerschaft übernommen hat.

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Bisher sind 25 Mädchen und Jungen – zwölf für die Krippe, 13 für den Kindergarten – vertraglich angemeldet. „Etwa 30 weitere Anmeldungen wird es bis September geben, für die aber noch keine Verträge geschlossen worden“, so Katja Sammler. Ausgelegt ist die Kindertagesstätte für 120 Kinder. Darunter sind auch sechs Integrativplätze. Betreut werden könnten Kinder sowohl mit geistigen und seelischen als auch mit körperlichen Beeinträchtigungen. Da die Kita neu gebaut worden ist, sei die Barrierefreiheit vorhanden.

Lange Öffnungszeit geplant

Mit dem Start am Mittwoch nehmen zwei Leiterinnen sowie fünf Erzieherinnen ihre Arbeit auf. Bis Juni sollen vier weitere dazu stoßen. „Danach kommen in Abhängigkeit davon, wie sich die Anzahl der Kinder entwickelt, weitere Erzieherinnen dazu“, so Sammler. 

Perspektivisch sollen in der Kita einmal 18 Mitarbeiter tätig sein, hatte die stellvertretende Geschäftsführerin Ende Februar informiert. An der Spitze werden zwei gleichberechtigte Leiterinnen stehen, sodass für die Eltern immer ein Ansprechpartner vor Ort ist. Das Konzept habe sich in anderen Kitas in Leipzig bewährt, meint Sammler. Wie die Öffnungszeiten der Kita sein werden, wird noch mit den Eltern verhandelt. Beantragt wurde von 6 bis 17.30 Uhr. Doch in der Anfangszeit, wenn nur wenige Kinder in der Einrichtung sind, werde mit den Eltern individuell abgestimmt, wie lange es eine Betreuung gibt.

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Aufgrund der Corona-Krise gibt es für die neue Kindertagesstätte noch keinen Namen. Dieser soll gemeinsam mit dem Team ausgesucht werden. „Der Name könnte dann bei einer offiziellen Feier bekannt gegeben werden. Wann die sein wird, kann ich aber aufgrund der aktuellen Situation nicht sagen“, so Katja Sammler.

Auch in Sachen Ausstattung hapert es noch hier und da. Die Zimmer sind noch nicht komplett mit Spielmaterial eingerichtet. „Das liegt an logistischen Engpässen aufgrund der vorherrschenden Situation“, so Sammler.

Die festen Einrichtungsgegenstände sind dagegen weitgehend ein- und aufgebaut. Die Kletterwand im Bewegungsraum wird am Mittwoch installiert. Die Außenspielgeräte sind im Aufbau und werden zeitnah fertiggestellt. (mit mf)

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