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Dippoldiswalde

Neue Mauern am Erbenhang

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit investiert Glashütte viel Geld in eine kleine Straße. Doch das ist notwendig.

Vom alten Straßenbelag ist nichts mehr übrig geblieben. Deutlich zu sehen ist die neue Stützwand auf der linken Seite.
Vom alten Straßenbelag ist nichts mehr übrig geblieben. Deutlich zu sehen ist die neue Stützwand auf der linken Seite. © Dirk Zschiedrich

Lange hat Glashütte nach einer Lösung für die Probleme auf der Anliegerstraße „Am Erbenhang“ gesucht. Die kleine Straße verbindet den Moritz-Grossmann-Platz mit den höher gelegenen Wohngebieten und der Chronometrie der Uhrenfirma Nomos Glashütte. Vor allem die Stützmauern im unteren Straßenabschnitt waren in einem sehr bedenklichen Zustand.

Bereits vor drei Jahren mahnte das Planungsbüro der Stadt „dringenden Handlungsbedarf“ an. Deshalb ist Glashütte nun aktiv geworden. Die Stadt lässt die Straße zwischen den Abzweigen Lindenstraße und Alte Bergstraße von Grund auf sanieren. Inzwischen läuft der Ausbau dieses kleinen, etwa 85 Meter langen Straßenabschnitts auf Hochtouren.

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 Mit den Arbeiten wurde im März begonnen. Bis zum April 2020 soll dieser Straßenabschnitt von Grund auf erneuert werden. Derzeit sieht es so aus, als ob dieser Termin zu halten sei. „Die Arbeiten liegen im Plan“, sagt Glashüttes Bauamtsleiter Mario Wolf. Es handelt sich um ein sehr anspruchsvolles Vorhaben. Und das liegt nicht nur am begrenzten Raum für die Bauleute, sondern an der Hanglage.

Um Baufreiheit zu haben, musste die Baufirma mehrere Leitungen provisorisch neu verlegen. Bevor die Straße neuen Asphalt bekommt, muss die bereits vorhandene Natursteinwand instand gesetzt und verlängert werden. Zwei Stützwände werden komplett aus Stahlbeton neu errichtet und mit Naturstein verblendet. Zudem wird eine Ausweichstelle geschaffen. 

Am Ende wird es auf diesem kurzen Straßenabschnitt Stützmauern mit einer Länge von knapp 60 Metern geben. Das erklärt auch die hohen Kosten. Glashütte rechnet mit 557 000 Euro. 80 Prozent der Kosten werden über Leader, ein Förderprogramm der Europäischen Union, finanziert.

Den Auftrag für diese Arbeiten hatte das Bauunternehmen Swietelsky Bau GmbH aus Meißen erhalten.

Sie wollen noch besser informiert sein? Schauen Sie doch mal auf www.sächsische.de/freital und www.sächsische.de/dippoldiswalde vorbei.

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